Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design https://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls https://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design https://agent-media.de/Magazin/index.php Die "taz" in vier Jahren nur noch online?! https://agent-media.de/Magazin/Die-taz-in-vier-Jahren-nur-noch-online-3180 turi2.

In dem Schreiben mit dem Titel "Szenario 2022" heißt es under anderem "Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende, der Journalismus lebt im Netz weiter." Die Empfänger Ruch dazu an, die Übergangsphase mit eigenen Vorstellungen mitzugestalten.

Ruch ist seit Gründung der als links eingestuften taz geschäftsführend im Amt. Bereits nächstes Jahr dürfte er sich auf sein Altenteil zurückziehen. Ob seine Nachfolger den Print-Sektor ebenso zügig ad acta legen wollen wie er bleibt abzuwarten. Immerhin werden aktuell noch knapp 50.000 taz-Abdrucke pro Erscheinungstag verkauft.]]>
Fri, 17 Aug 2018 09:04:50 +0200
E-Books erwachen aus dem Dornröschenschlaf https://agent-media.de/Magazin/E-Books-erwachen-aus-dem-Dornroeschenschlaf-3179
Wie der Börsenverein von GfK Entertainment ermitteln ließ, wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 16,7 Prozent mehr E-Books verkauft als im entsprechenden Zeitraum 2017. Eventuell sind die um 4,3 Prozent gefallenen Preise ein Grund für die Kauflust. Trotz des Preisverfalls zog der Umsatz um 11,3 Prozent an und erreichte mit 100,6 einen Halbjahresrekordwert.

Die Zahl der Käufer hat um 6,1 Prozent auf 2,7 Millionen zugelegt. Im Schnitt erwarben die Konsumenten zwischen Januar und Juni 6,2 E-Books; dieser Wert erhöhte sich um 9,7 Prozent.]]>
Thu, 16 Aug 2018 12:20:17 +0200
Disney plant jede Menge neue Streaming-Inhalte https://agent-media.de/Magazin/Disney-plant-jede-Menge-neue-Streaming-Inhalte-3178
Dass für die Streaming-Fans frische Ware gern gesehen wird, ist auch Disney nicht entgangen und so werden die Kameras bei dem traditionsreichen Medienunternehmen in der nächsten Zeit heiß laufen. Besonders aufwändig wird eine zehnteilige Star Wars-Serie produziert, deren Handlung mit den aktuellen Kino-Episoden nicht oder nur lose zusammenhängen soll. Hierfür sind 100 Millionen US-Dollar eingeplant, berichtet die New York Times. Auch weitere Staffeln der Animationsserie "The Clone Wars" sollen abgedreht werden. Neue Mehrteiler wird es auch zu den Franchises "Monster AG", "High School Music" und aus dem Marvel-Comic-Universum geben. Die Muppets dürfen in dem auf Familientauglichkeit getrimmten Portfolio natürlich auch nich fehlen. Je Staffel sind 25-35 Millionen Dollar eingeplant.

Darüber hinus hat Disney mindestens neun Filmprojekte auf den Weg gebracht. Darunter Remakes von "Drei Männer und ein Baby" und "Susi und Strolch". Als Neuverfilmung steht die Adaption der witzigen "Timmy Failure"-Buchreihe um einen kleinen Möchtegern-Detektiv an. Hierfür ist ein Budget von 45 Millionen US-Dollar eingeplant.]]>
Thu, 16 Aug 2018 11:58:59 +0200
Streaming macht Musikpiraten wieder lieb https://agent-media.de/Magazin/Streaming-macht-Musikpiraten-wieder-lieb-3177 YouGov berichtet, geht die Zahl britischer Musikpiraten drastisch zurück. Nach einer jünsten Umfrage downloadet nur noch jeder zehnte Brite illegal Songs. Vor fünf Jahren war es noch fast jeder fünfte UK-Bewohner (18%).

Zumindest teilweise ist dieser Effekt wohl auf Angebote wie Spotify und Apple Music zurückzuführen. 63 Prozent derjenigen, die ihr Piratenleben hinter sich gelassen haben, nutzen nun einen der legalen Streamer.

Auch für die Zukunft sieht es für die Musikindustrie gut aus. So denken immerhin 22 Prozent derjenigen, die ihre Tracks aus dunklen Kanälen beziehen, dass sie dies in fünf Jahren wohl nicht mehr tun werden. Ein gutes Drittel von ihnen (36 Prozent) findet dass es immer schwerer wird, sich Musik illegal aus dem Netz zu saugen.]]>
Fri, 10 Aug 2018 09:56:11 +0200
Deutliche weniger Buchumsatz im Juli https://agent-media.de/Magazin/Deutliche-weniger-Buchumsatz-im-Juli-3176
Alle fünf Editionsformen entwickelten sich unerfreulich. Besonders das Geschäft mit Hörbücher/Audiobooks (-15,5% Umsatzveränderung), Karten/Globen (-7,4%) und Kalendern (-6,7%) darbte im zurückliegenden Dürremonat. Bei Hard/Softcover-Ausgaben (-3,9%) und Taschenbüchern (-3,1%) blieben die Einnahmen leidlich stabil.

Einige Urlaubsfans sind wohl angesichts der Temperaturen lieber zuhause geblieben, denn unter den auflagestarken Warengruppen ging der Umsatz im siebenten Kalendermonat vor allem für das Segment "Reise" auf Tauchfahrt (-7,2%). Auch für Ratgeber (-4,9%) und Belletristik (-4,0%) lief es deutlich schlechter als ein Jahr zuvor. Kinder- & Jugendbücher (-1,6%) sowie Sachbücher (-0,2%) konnten das Vorjahresergebnis wenigstens annähernd halten. Bei den Sammelsparten "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (-11,9%), "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (-9,7%) und "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (-0,8%) zeichnet sich ein uneinheitliches Bild.

Die von Media Control Baden-Baden erhobenen Daten beruhen auf 4.355 Panel-Teilnehmer aus den Bereichen Sortimentsbuchhandel, Internet, Warenaus sowie sonstige Vertriebswege, darunter Bahnhofsbuchhandel sowie Elektro- und Drogeriemärkte. Zusammen erwirtschaften diese Vertiebswege gut drei Viertel aller Buchmarkt-Umsätze in Deutschland.]]>
Fri, 10 Aug 2018 09:40:13 +0200
Disney enttäuscht Anleger trotz guter Zahlen https://agent-media.de/Magazin/Disney-enttaeuscht-Anleger-trotz-guter-Zahlen-3175 Businesswire berichtet. Trotz der positiven Ergebnisse fielen die Aktien, Analysten hatten nämlich mit einem noch stärkeren Abschluss des Kalenderviertels gerechnet.

Leichte Probleme bekommt der Medienkonzern mit seinen kostenpflichtigen Kabelprogrammen. Zwar konnten die Umsätze in diesem wichtigen Segment leicht um zwei Prozent auf 4,188 Milliarden USD gesteigert werden. Das Net Income für diesen Geschäftsbereich sank jedoch um fünf Prozent auf 1,383 Milliarden USD.

Dennoch kann Disney-CEO Bob Iger positiv in die Zukunft sehen. Die über 71 Milliarden USD schwere Übernahme eines Großteiles von 21st Century Fox ist von den zuständigen US-Kartellbehörden bereits durchgewinkt, muss aber auch noch von internationalen Kontrollstellen abgesegnet werden. Das ehemalige Rupert s urdoch-Imperium jedenfalls bringt Rechte an einer Unzahl von TV-Shows und Filmen. Der für das nächste Jahr geplante Streaming-Dienst Disneys wird damit deutlich an Attraktivität gewinnen.]]>
Thu, 09 Aug 2018 10:31:20 +0200
Neuer US-Videostreamer will Filme schneller verwerten https://agent-media.de/Magazin/Neuer-US-Videostreamer-will-Filme-schneller-verwerten-3174 deadline.com. Mit an Bord ist die deutsche Constantin Film AG.

Das Portal nutzt eine besondere Form des Geoblockings, um das Kinogeschäft nicht zu beschädigen. Wie CEO John Calkins erklärte, können die Filmdistributoren Kunden den Zugriff erlauben, in deren Nähe der Film ohnehin nich mehr in den Lichtspielhäusern auf dem Programm steht. Auch das gezielte Blockieren für gewisse Gebiete ist möglich. So haben die Kunden abhängig von ihrem Wohnsitz eine unterschiedliche Filmauswahl.

Mutmaßlich durch die Konkurrenz der Produktionen von Abo-Services wie Amazon oder Netflix sind elektronisch feilgebotene Kaufvideos in den USA bereits kein Wachstumsmarkt mehr. Der Video On Demand-Umsatz purzelte dort letztes Jahr bereits um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar. Von der schnelleren Verfügbarmachung für den heimischen Konsum erhofft man sich eine deutliche Marktbelebung.]]>
Fri, 03 Aug 2018 09:36:43 +0200
Smartphone-Markt: Huawei schiebt sich auf Platz 2 https://agent-media.de/Magazin/Smartphone-Markt-Huawei-schiebt-sich-auf-Platz-2-3173
Nur noch auf Position drei reiht sich Markt-Vorreiter Apple ein, das mit 41,3 Millionen Exemplaren aber immerhin noch leicht zulegen konnte (Vorjahr: 41,0 Mio.). Große Zugewinne konnte Xiaomi verbuchen, dessen Absätze von 23,2 auf 32,0 Millionen anwuchsen. Ebenfalls im Konzert der Großen spielt Oppo mit 30,2 Millionen verkauften Smartphones im letzten Quartal (2017: 29,5 Mio).

Für die übrigen Anbieter wird der Markt langsam enger. Konnten sie in den Monaten April, Mai und Juni 2017 zusammen 148,8 Millionen Smartphones unters Volk bringen, so waren es dieses Jahr nur noch 121,2 Millionen.]]>
Thu, 02 Aug 2018 22:49:36 +0200
Musik-Streaming: Spotify bleibt klare Nummer 1 https://agent-media.de/Magazin/Musik-Streaming-Spotify-bleibt-klare-Nummer-1-3172
Interessant ist die Entwicklung in den letzten drei Jahren, welche Statista auf Grundlage der Zahlen des schwedischstämmigen Unternehmens zusammengetragen hat. Anfang 2015 belief sich die Gesamtzahl der User noch auf "nur" 68 Millionen, davon hatten 18 Millionen ein kostenpflichtiges Premium-Abo abgeschlossen. Damals zahlte also nur etwa jeder Vierte für Spotify, mittlerweile fast jeder Zweite.

Der große Konkurrent Apple Music kann trotz ebenfalls beeindruckender Zahlen in puncto Nutzerwachstum nicht Schritt halten. Der Mitte 2015 gelaunchte Dienst, der keine kostenlose Variante, dafür aber eine ausgedehnnte Gratis-Testphase von drei Monaten bereithält, verkündete zuletzt sein 40-millionstes Abonnement. Im selben Zeitraum konnte Spotify rund 100 Millionen Neukunden begrüßen und etwa 60 Millionen Premium-Abos unters Volk bringen. Schönheitsfehler beim Branchen-Primus bleibt allerdings die immer noch nicht vorhandene Profitabilität - die Schweden schreiben nach wie vor rote Zahlen.]]>
Fri, 27 Jul 2018 09:41:15 +0200
Mit dem Streaming wächst auch Pay TV https://agent-media.de/Magazin/Mit-dem-Streaming-waechst-auch-Pay-TV-3171
Nun zieht die Zahl der Abonnenten von kostenpflichtigen TV-Inhalten aber deutlich an, berichtet VAUNET, Verband privater Medien. Gönnten sich 2016 noch 7,5 Millionen Menschen Sky, Eurosport 2 & Co., so stieg die Abozahl im letzten Jahr auf 7,7 Millionen. In diesem Jahr wird wohl die 8 Millionen-Marke erreicht. Im Dezember 2017 konnten 18,5 Millionen Bundesbürger Pay-TV-Angebote schauen, ein Jahr zuvor waren nur 17,0 Millionen erreicht worden.

Letztes Jahr konnten in Deutschland 2,3 Milliarden EUR im Pay-TV-Sektror umgesetzt werden. Das sind sieben Prozent mehr als 2016. Für das laufende Jahr prognostiziert man mit einem weiteren Anstieg um vie bis fünf Prozent. Rechnet man Paid Video on Demand-Angebote wie die von Netflix und Amazon hinzu, wurden 2017 hierzulande mit Videoinhalten 3,1 Milliarden EUR eingenommen, 2016 hatte der Betrag noch bei 2,7 Milliarden gelegen.]]>
Thu, 26 Jul 2018 14:03:24 +0200