Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Facebook benennt Risiken für Börsengang http://agent-media.de/Magazin/Facebook-benennt-Risiken-fuer-Boersengang-1814
Nicht überraschend zählt Facebook zu den wichtigsten Gefahren einer erfolgreichen Zukunft schwindende Nutzerzahlen, wie sie Konkurrent MySpace leidvoll erfahren musste. Auch ausbleibende Werbeeinnahmen und die Konkurrenz von Angeboten ernstzunehmender Konkurrenten wie Google oder Microsoft sieht die Plattform von Mark Zuckerberg als Risiko.

Das Papier, dessen Eckpunkte heise.de in einer aktuellen Meldung veröffentlicht hat, stellt auch die Unternehmenskultur als nicht rein profitorientiert dar. So sind die Mitarbeiten gehalten, neue Produkte auch dann zu entwickeln und einzuführen, wenn dies unter wirtschaftlichen Aspekten zumindest kurzfristig kontraproduktiv ist.

Facebook hat den Börsengang für Ende Mai dieses Jahres geplant und strebt durch den Verkauf eines Teils der Anteile am Unternehmen einen Erlös von 5 Milliarden US Dollar an. Der Wert der Plattform wird unterdessen auf 75 bis 100 Milliarden Dollar taxiert.]]>
Sat, 04 Feb 2012 09:07:03 +0100
Madonna beim Superbowl http://agent-media.de/Magazin/Madonna-beim-Superbowl-1813 Madonna mit der neuen Single "Give Me All Your Luvin" zurück. Der neue Titel entstand in Zusammenarbeit mit Rap-Newcomerin Nicki Minaj und ist der musikalische Vorbote des zwölften Studioalbums der Popdiva, welches am 26. März unter dem Titel "MDNA" erscheinen soll.

Die Vorauskoppelung wird der mittlerweile 53jährige Weltstar am kommenden Sonntag beim Super Bowl live zum Besten geben. Das hierzulande wenig beachtete Finale der amerikanischen Football-Liga ist mit erwarteten 850 Mio. Zuschauern eines der weltweit bedeutendsten Sportveranstaltungen. Das TV-Event spült dem übertragenden US-Sender NBC während der rund vierstündigen Spielzeit 245 Mio. Werbedollar in die Kasse.

Ob die ewig junge Entertainerin im Stadion eine ähnlich gute Figur machen wird wie in ihrem aktuellen Video zur Single darf gespannt abgewartet werden. Den auf den Football-Cup anspielenden Musikclip kann man sich unterdessen als Premiere auf der Bild-Webseite anschauen.]]>
Sat, 04 Feb 2012 08:41:59 +0100
GEMA-Stellungnahme zu CC-Lizenzen http://agent-media.de/Magazin/GEMA-Stellungnahme-zu-CC-Lizenzen-1812 Stellungnahme der GEMA veröffentlicht. Darin erklärt die Verwertungsgesellschaft  CC-Nutzungsmodelle für unvereinbar mit ihren laufenden Verträgen. Die verschiedenen CC-Lizenzen erlauben es, kreative Inhalte kostenlos und dennoch im Sinne der Urheber fair zu verbreiten.

GEMA-Mitglieder treten das Recht auf die Lizenzierung ihrer Werke an die Gesellschaft für die Dauer ihres Kontrakts ab. Dabei dürfen sie einzelne Sparten, nicht aber gesonderte Werke vom Vertrag ausnehmen. GEMA-Künstler können selbst also gar keine Bedingungen für die Nutzung und Verbreitung einzelner Songs oder Alben anbieten oder aushandeln. Zwar dürfen die Kreativen ihre Songs auf der eigenen Homepage und Teilschnipsel ihrer Musik auf Fremdportalen kostenlos anbieten. Weitergehende Verwertungsrechte handelt aber die GEMA aus.

Die Musikgesellschaft möchte bei ihren Künstler- und zeitbasierten Verträgen auch künftig keine Einzelwerke ausschließen lassen. Sie erklärt dies mit dem Solidargedanken. Erfolgreiche Musiker könnten auf die Idee kommen, weniger begehrte Songs, Tickets und Merchandising-Artikel über die GEMA verwalten zu lassen, Top-Seller aber selbst zu vermarkten und ihre Erlöse so von der Umverteilung innerhalb der GEMA-Gemeinschaft auszuschließen. 

Warum dies nun ein Argument speziell gegen CC-Lizenzen ist, bleibt jedoch unklar. Diese regeln schließlich im Allgemeinen den fairen kostenlosen Zugang zu kreativen Inhalten. Von der Herausnahme einzelner Werke zugunsten einer CC-Lizenzierung profitiert monetär in der Regel niemand. Wohl aber kann solch ein Schritt zur Steigerung des Bekanntheitsgrades aufstrebender Bands beitragen, für die das befürchtete "Rosinenpicken" noch gar nicht in Betracht kommt.

Ob die Verwerter in der Lage sind, ihre schwer nachvollziehbare Logik in diesem Punkt noch einmal zu überdenken oder Ausnahmeregelungen zu schaffen, wird die Zukunft zeigen.]]>
Thu, 02 Feb 2012 02:38:52 +0100
Positive Entwicklung im Werbemarkt 2011 http://agent-media.de/Magazin/Positive-Entwicklung-im-Werbemarkt-2011-1811 Nielsen zu berichten.

Tageszeitungen konnten von der allgemeinen Reklamefreude nicht profitieren. Ihre Einnahmen aus dem Anzeigenmarkt gingen um 2,1% auf 5,2 Mrd. EUR zurück. Dafür ist nicht zuletzt Aldi verantwortlich. Der Discounter allein zog 135 Mio. EUR aus diesem Werbesegment ab. Dass Presseerzeugnisse ein wichtiges Medium der Marketing-Kommunikation bleiben, zeigt der positive Trend bei Publikumszeitschriften. In die Blätter für den Massenmarkt wurden 3,6 Mrd. Werbemillionen gepumpt, ein Plus von 1,4%. Auch das Geschäft mit Anzeigen in Fachzeitschriften generierte mit 408 Mio. EUR satte 2,9 Prozent mehr Brutto-Umsatz als 2010.

In TV-Spots wurden 1,8% mehr Geld investiert. Mit 11,1 Mrd. EUR brutto war das Fernsehen weiterhin das umsatzstärkste Werbemedium. Im Radio liefen Verbraucherinformationen im Wert von 1,4 Mrd. EUR, ein Plus von 3,9% verglichen mit 2010.

Den höchsten Zuwachs gab es erwartungsgemäß bei der Online-Werbung. Hier stieg der Werbedruck um 22,5 Prozent auf 2,9 Mrd. EUR.

Neben dem Web-Bereich konnten auch zwei klassische  Medien die Werbeumsätze um zweistellige Prozentsätze verbessern. Das Plakat legte um 11,5 auf zuletzt 1,1 Mrd zu. Kinowerbung lag ebenfalls erneut stark im Trend und ergatterte 96 Mio EUR der Werbespendings (+17,6%).]]>
Wed, 01 Feb 2012 20:49:25 +0100
Deutsche Gamestage in Berlin http://agent-media.de/Magazin/Deutsche-Gamestage-in-Berlin-1810 Bundesverbandes der interaktiven Unterhaltungssoftware (BIU) hervor.

Eine wachsende Zahl von Messen und Events tragen dem gestiegenen Interesse an Videospielen Rechnung. Auf die Gruppe der Spiele-Entwickler und Vermarkter zielen die Deutschen Gamestage ab, die vom 24. bis 28. April zum dritten Mal in Berlin stattfinden. 2011 fanden 1500 Fachbesucher den Weg in die Messehallen. Wie im letzten Jahr werden auch diesmal im Rahmen der integrierten Entwicklerkonferenz "Quo Vadis" zahlreiche Seminare, Workshops und Vorträge angeboten.

 Die Verleihung des Deutschen Computerspielepreises LARA wird eines der Highlights der Veranstaltung sein. Eine Neuerung des Games-Events ist die Einbeziehung der Jobbörse "Making Games Talents", bei der Unternehmen aus der Computerspielebranche Gelegenheit haben, sich angehenden Entwicklern zu präsentieren. Auf diese Art können sie den ebenso begehrten wie raren Entwicklernachwuchs für sich gewinnen. Über 150 Stellen wurden bei den bislang neun Ausgaben dieser Veranstaltung bereits vermittelt.

 Die Erweiterung der Gamestage um insgesamt 2 Tage zeugt von der positiven Resonanz, welche das Branchentreffen erfährt. Veranstalter ist die Förderorganisation "Medienboard Berlin-Brandenburg", "Aruba Events" organisiert die Konferenz .]]>
Tue, 31 Jan 2012 09:25:28 +0100
Digitaler Musikmarkt weiter im Aufwind http://agent-media.de/Magazin/Digitaler-Musikmarkt-weiter-im-Aufwind-1809 Pressemitteilung bekannt gab, bleibt die rein digitale Vermarktung von Musik weiter auf Wachstumskurs. Aus der im Auftrag des Branchenverbands erstellenten Studie Digital Music Report 2012 geht hervor, dass 2011 die weltweiten Umsätze aus Downloads, Abo-Angeboten und werbefinanzierten Diensten um 8 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar gestiegen sind.

Im vergangenen Jahr vermarkteten Dienste wie iTunes oder Spotify in 58 Ländern Songs und Alben. 2010 noch waren in nur 23 Nationen legale Musikdienste verfügbar.

In Deutschland setzen sich die gar nicht mehr so neuen Möglichkeiten, Musik über das Internet abzusetzen, vergleichsweise langsam durch. Hierzulande wurden 2011 noch immer 74 Prozent der Musikeinnahmen durch den Verkauf von CDs erzielt. Auf den Digitalmarkt entfielen nur 17 Prozent des Umsatzes. Angesichts der 70 gezählten legalen Musik-Services ein recht geringer Anteil.

Die IFPI meldet auch eine Eindämmung illegaler Downloads in Frankreich. Dort weist seit Oktober 2010 das Warnsystem HADOPI widerrechtlich agierende Filesharer auf mögliche Konsequenzen ihres Handelns hin. Laut Studie haben in dem westeuropäischen Land 2 Millionen P2P-Nutzer ihre das Urheberrecht verletzenden Aktivitäten eingestellt. In den USA wurde mittlerweile ein ähnliches Modell auf den Weg gebracht.

Wie von einer Musik-Lobby-Organisation nicht anders zu erwarten, fordert die IFPI auch von der deutschen Politik Schritte, welche die Internet Service Provider mit in die Bekämfung von Copyright-Verletzungen einbeziehen. Kooperationen mit Hostanbietern und Bezahldienste laufen bereits. Seit März 2011 können dadurch 60 Seiten weniger auf Dienste wie PayPal, Visa oder Mastercard zurückgreifen, um sich unlizenziert feilgebotenen Medien-Inhalte bezahlen zu lassen.

In Zukunft sollen Suchmaschinenbetreiber noch stärker in die Pflicht genommen werden. Es wird geschätzt, dass 25-50 Prozent der Download-Diebe über eine Search Engine auf illegale Angebote stoßen. Bereits erfolgte Sperrmaßnahmen Googles sorgten allerdings für reichlich Unmut in der Internetgemeinde.]]>
Mon, 30 Jan 2012 08:39:46 +0100
Fernsehkonsum erneut gestiegen http://agent-media.de/Magazin/Fernsehkonsum-erneut-gestiegen-1808 Media Control berichtet.

Zuschauer zwischen 50 und 64 Jahren schalteten sogar sechs Minuten länger ein als im Vorjahr und sahen mit 280 Minuten nochmal fast eine Stunde länger fern als der Durchschnitt. Bei Senioren ab 65 Jahren blieb die Zeit vor der Glotze mit 306 Minuten konstant auf beängstigend hohem Niveau.

In Sachsen-Anhalt (272 Minuten) gab es einen Rückgang von 4 Minuten bei der TV-Nutzung. Das östliche Bundesland bleibt aber wie vor Jahresfrist Spitzenreiter im Ländervergleich. Die Thüringer schalteten ihre Empfangsgeräte 12 Minuten weniger ein als 2010. Mit 262 Minuten Fernsehdauer pro Tag liegen sie trotzdem noch weit über dem Mittelwert.

Der Abwärtstrend in den östlichen Bundesländern mag mit den dort leicht rückläufigen Arbeitslosenzahlen zu erklären sein. In Berlin gab es allerdings trotz steigender Beschäftigung das größte Plus von 21 Minuten auf insgesamt 263 Minuten.

Das Schlusslicht bei der TV-Nutzung bilden die Bayern, die ebenso wie 2010 "nur" 199 Minuten täglich vor dem Bildschirm ausharrten und als einziges Bundesland das 200 Minuten-Limit nicht überschritten. Dies dürfte als weiteres Indiz für die Korrelation von Erwerbslosigkeit und TV-Konsum gelten. Bayern hatte im Dezember 2011 mit 3,4% die geringste Arbeitslosenquote Deutschlands.]]>
Thu, 26 Jan 2012 06:03:39 +0100
Videoverleih in den USA erlebt drastischen Wandel http://agent-media.de/Magazin/Videoverleih-in-den-USA-erlebt-drastischen-Wandel-1807 NPD Group zufolge ging der Verleih von DVDs und Blu-rays in den USA 2011 um 11 Prozent gegenüber 2010 zurück. Nutznießer der Entwicklung ist der lokale Marktführer Redbox, der seinen Marktanteil von 25 Prozent auf 37 Prozent ausbauen und auch in absoluten Zahlen zulegen konnte.

Unabhängige Videotheken hingegen verschwinden sukzessive von der Bildfläche. Auch etablierte Ketten wie Blockbuster kämpfen bislang erfolglos gegen den Umsatzrückgang. Netflix hingegen setzt auf den Ausbau internetbasierter Dienste wie der Bereitstellung von On Demand- und Streaminglösungen und ist damit im Moment führend. Offenbar weden die Web-Video-Services für die US-Verbraucher mit fortschreitender Verbreitung von Breitband-Internetanschlüssen immer attraktiver. Bereits jeder dritte Blockbuster wird in den Staaten über das Internet ausgeliehen. Damit zeichnet sich eine zum Musikmarkt analoge Entwicklung hin zu digitalen und weg von physischen Formaten ab.

Der herkömmliche stationäre Verleih scheint auf verlorenem Posten. Neben der Konkurrenz aus dem Internet machen ihm auch Angebote aus Supermärkten das Leben schwer. In den Kaufhäusern kann der Kunde beim Erwerb seiner Lebensmittel auch ohne weiteren Umweg die filmische Unterhaltung für den Abend mitnehmen. Ein großer Vorteil für die Bequemlichkeit schätzenden Kunden aus dem Geburtsland der Drive-Trough-Restaurants.]]>
Tue, 24 Jan 2012 17:37:05 +0100
Tageszeitungen verlieren Leser http://agent-media.de/Magazin/Tageszeitungen-verlieren-Leser-1806
Ein Blick auf die überregionalen Blätter zeigt, dass etwa die Bildzeitung in den zurückliegenden drei Monaten 6,83 Prozent weniger Käufer erreicht hat als in Quartal Vier 2010. Zwar konnte die Zahl der Abonnenten um 20% auf 44.700 gesteigert werden. Leider macht dies nur einen kleinen Teil der in dem Zeitraum verkauften Auflage aus, die zuletzt etwas mehr als 2,7 Mio. betrug. Kleiner Trost für die Axel Springer AG: "Die Welt" (inkl. "Welt Kompakt") erzielte ein kleines Absatz-Plus von knapp 1% bei knapp 253.000 verkauften Exemplaren in der jüngst erfassten Periode. Allerdings ging hier der Abo-Bezug um 2,8 Prozent auf 118.000 Stück zurück.

In etwa stabil blieben das Handelsblatt mit zuletzt fast 137.000 verkauften Exemplaren (+0.14) und die Financial Times Deutschland mit einer Absatzsteigerung von +0,21% auf knapp 100.800 Stück in den Monaten Oktober bis Dezember 2011. Nur wenig Federn lassen musste die FAZ, die in der Zeitspanne rund 360.000 mal verkauft wurde (-0,87%).]]>
Mon, 23 Jan 2012 22:43:23 +0100
Wirbel um US-Gesetzesentwürfe SOPA & PIPA http://agent-media.de/Magazin/Wirbel-um-US-Gesetzesentwuerfe-SOPA-PIPA-1805
Beide Entwürfe beschäftigen sich mit Maßnahmen zur Eindämmung von Urheberrechtsverletzungen im Internet. Sie sind noch weit von einer Abstimmung duch die Parlamentarier entfernt. Als wirksames Mittel gegen diese Copyright-Vergehen im Internet wird in etwa erwägt, Provider dazu zu zwingen den Zugang zu mutmaßlichen Piraterie-Seiten zu sperrem. Betreiber von Internetangeboten sollen für urheberrechtliche Verstöße ihrer User mithaften. In der Praxis würde das wohl dazu führen, dass die Portale wie soziale Netzwerke ihre User massiv überwachen und reglementieren müssten.

Die beiden Gesetzesvorstöße dürften auf Druck der Unterhaltungsindustrie zustande gekommen sein, die seit Jahren durch den Mißbrauch ihres geistigen Eigentums milliardenschwere Verluste erleidet. So liest sich die Liste der Unterstützer des Vorhabens auch wie ein Who is Who der US-Entertainmentbranche und ihrer Finanzier.

Der Plan auf diese Art den freien Zugang zu Informationen im Internet zu behindern hat weltweit für Empörung in der Internetgemeinde gesorgt. Auch mächtige Konzerne wie Google, Ebay und Facebook und non-Profit Organisationen wie Wikipedia oder "Reporter ohne Grenzen" wehren sich vehement gegen die als Zensur empfundenen Vorstöße.

Die Proteste fanden ihren vorläufigen Höhepunkt am Mittwoch, als diverse Internetseiten, darunter namhafte Portale wie reddit oder Wikipedia, ihre Angebote als Zeichen ihres Protestes zeitweise abschalteten. Hierzulande schloss sich auch die Piratenpartei der Aktion an und setzte ihre Website für 24 Stunden offline.

Die ungewöhnliche Aktion und die scharfe Gegenreaktion der Kämpfer für das freie Internet zeigt mittlerweile Wirkung. Vormalige Unterstützer von SOPA und PIPA wie Nintendo haben sich mittlerweile aus dem Kreis der Befürworter verabschiedet. Auch die US-Regierung unter Präsident Barrack Obama zeigt eine deutlich ablehnende Haltung.

In Deutschland hätte eine Verabschiedung der Gesetzesentwürfe ebenfalls drastische Folgen. Da viele US-Angebote auch hierzulande wahrgenommen werden, wäre die Informationsvielfalt auch bei uns stark eingeschränkt. Auf der anderen Seite bleibt der legitime Wunsch der Urheber ihr Eigentum wirksam schützen und Mißbrauch bekämpfen zu können. Der Konflikt zwischen Schutz geistigen Eigentums einerseits und Informationsfreiheit andererseits bleibt weiter ungelöst.]]>
Fri, 20 Jan 2012 11:48:50 +0100