Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Streitfall GEMA-Abgaben: Teilerfolg für YouTube http://agent-media.de/Magazin/Streitfall-GEMA-Abgaben-Teilerfolg-fuer-YouTube-2551 Heise berichtet. Geklagt hatte die GEMA, welche für Inhalte der von ihnen vertretenen Urheber gerne automatisch Geld vom Videoportal erhalten hätte.

Die Richter stuften die Google-Tochter als Hoster ein. Anbieter von solchen Diensten, die ihren Mitgliedern Speicherplatz auf den eigenene Servern zur Verfügung stellen, sind nach gängiger Rechtsprechung nicht generell für die an sie übermittelten Daten verantwortlich zu machen.

Die Verwertungsgesellschaft kann sich bereits seit 2010 mit YouTube nicht über die Modalitäten der Abgaben für GEMA-Material einigen. Während YouTube eine Beteiligung am Reklame-Umsatz vorschlägt, pocht die GEMA auf eine Zahlung pro Stream. Letzteres entspricht der Abrechnung klassicher Medien wie dem Radio am ehesten, ist für Google aber offenbar finanziell nicht tragbar. Als Folge des Streits entstanden die verhassten Sperrtafeln. Diese musste YouTube nach entsprechenden Gerichtsbeschlüssen schon mehrfach anpassen, um den falschen Eindruck zu vermeiden, die GEMA blockiere die Filmchen aktiv.]]>
Wed, 01 Jul 2015 11:01:21 +0200
Spotify: Majorbeteiligung unter Beschuss http://agent-media.de/Magazin/Spotify-Majorbeteiligung-unter-Beschuss-2550
Das mit "American Idol" verbundene Medienunternehmen, das die Alben von Stars wie Kelly Clarkson produziert, sieht in der Verzahnung einen Interessenskonflikt. Der Grundgedanke ist, dass Sony und die Mitstreiter durch die Beteiligung höhere Erträge erzielen, wenn weniger der Einnahmen zu Lizenzabgaben führen. Die Anklageschrift wirft Sony vor, dafür zu sorgen dass Umsätze zu Ungunsten der Musiker umdeklariert werden.

Bereits im Februar letzten Jahres hatte sich 19 Recordings über das Geschäftsgebahren der Majors beschwert. Man wollte damals bei Gericht erreichen, dass Streaming als Übertragung deklariert wird und nicht als Verkauf. Dies würde den Künstlern 50 Prozent der Einnahmen garantieren. Viel mehr also, als sie beim regulären Vertrieb erhalten. Weitergekommen ist man mit dieser Forderung allerdings noch nicht.]]>
Tue, 30 Jun 2015 09:24:36 +0200
Positive Entwicklung im US-Buchmarkt http://agent-media.de/Magazin/Positive-Entwicklung-im-US-Buchmarkt-2549 Digital Bookworld nachzulesen.

Die Einnahmen der 1.800 erfassten Verlage betrugen nach AAP-Berechnung vergangenes Jahr 27,98 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 4,6 Prozent. Der Absatz stieg um 3,8 Prozent auf 2,7 Milliarden Bücher und Journale. Für den erfreulichen Trend sorgte vor allem die Warengruppe der Kinder- und Jugendbücher. Sie legte am deutlichsten um 20,9 Umsatz-Prozente zu, wobei die Verkaufszahlen um 13,5 Prozent zulegten.

Bei den Editionsformen haben Taschenbücher mit 38 Prozent Absatzanteil die Nase vorn. Der Umsatz mit den Paperbacks wuchs gegenüber 2013 um 9,5 Prozent auf 4,84 Milliarden Dollar, die Zahl veräußerter Exemplare stieg um 6,8 Prozent auf 942 Millionen Einheiten. Hardcoverausgaben machen 23 Prozent des Verkaufsvolumens aus, dahinter folgen E-Books (ohne Flatrate-Services) mit 21 Prozent. Die digitalen Schmöker legten im Absatz nur noch geringfügig um 0,2 Prozent zu, die Einnahmen stiegen etwas merklicher um 3,8 Prozent.

Es ist allerdings nicht klar ob die vorgelegten Daten noch nach unten korrigiert werden müssen. Manchem Brancheninsider scheinen sie zu gut um wahr zu sein. Außerdem wurde die Studie erstmals ohne die Hilfe der Book Industry Study Group durchgeführt und überdies reichlich spät veröffentlicht. Allerdings wurden diesmal auch Zahlen von Audio- und E-Book-Abos hinzugerechnet, was das Gesamtergebnis positiv beeinflusst.]]>
Fri, 26 Jun 2015 07:27:58 +0200
Google kontert Apple mit Gratis-Streaming http://agent-media.de/Magazin/Google-kontert-Apple-mit-Gratis-Streaming-2548 Musikmarkt berichtet.

In den USA (wie andernorts) konnte der Dienst des Suchmaschinenbetreibers sich bislang nicht durchsetzen. Der digitale Rechteverwalter Audiam zählte bei Play Music Ende 2014 gerade mal 815.000 Abonnenten. Konkurrent Spotify, der im Land der ehemals unbegrenzten Möglichkeiten ebenfalls im Jahr 2011 launchte, kam dort zum selben Zeitpunkt bereits auf fast 4,7 Millionen zahlende Kunden.

Die oft kritisierte Strategie, Kunden zunächst mit einem kostenlosen, werbefinanzierten Modell einzufangen, trägt also Früchte. Kein Wunder, dass sie nun von Google kopiert wird. Apple bietet, auch auf Wunsch der Musikindustrie, keine dauerhafte Möglichkeit, umsonst eigene Wunsch-Tracks aus dem gesamten Repertoire abzuspielen. Allerdings ist Apple bereits eine starke Musikmarke und die zahlreichen iTunes-Nutzer in aller Welt werden Apple Music automatisch wahrnehmen.]]>
Thu, 25 Jun 2015 09:27:49 +0200
Geht doch: Apple vergütet Testphase http://agent-media.de/Magazin/Geht-doch-Apple-verguetet-Testphase-2547 offenen Brief die Gründe genannt, warum sie im Ende des Monats startenden Streaming-Dienst Apple Music ihr aktuelles Album 1989 nicht bereit stellt. Sie fordert, wie schon verschiedene Independent-Verbände, die Vergütung von Streams, die während der kostenlosen, dreimonatigen Probezeit an die Hörer gelangen.

Das Schreiben zeigte fast sofort Wirkung. Nur etwa sechs Stunden nach Erscheinen des Blog-Posts gab Apple nach. iTunes-Chef Eddy Cue gab gegenüber dem High-Tech-Magazin Re:code zu Protokoll, dass die Bitte des Popstars und der Indies den Konzern habe umschwenken lassen.

Der Tumblr-Eintrag der US-Amerikanerin ist in freundlichem, fast unterwürfigem Ton gegenüber dem IT-Unternehmen und seinen Errungenschaften gehalten. So mag man es offenbar in Cupertino. Und eine größere Publicity für den aufkommenden Musikservice und die gute Neuigkeit an sich konnten sich alle Beteiligten ja ohnehin kaum wünschen.]]>
Mon, 22 Jun 2015 20:03:48 +0200
Studie zu digitalen Musikangeboten stimmt positiv http://agent-media.de/Magazin/Studie-zu-digitalen-Musikangeboten-stimmt-positiv-2546
Die vom Bundesverband Musikindustrie (BVMI) in Auftrag gegebene Studie unter über eintausend Probanden enthüllt zudem, dass 30 Prozent zunehmendes Verständnis für Künstlerrechte aufbringen. Nur 11 Prozent attestieren sich selbst eine steigende Ablehnungshaltung gegen die Wahrnehmung von Urheberrechten im Internet.

Der allgemeinen Aussage, dass im weltweiten Netz dieselben Rechte und Gesetze gültig sein sollen wie außerhalb, schließen sich 60 Prozent der jungen Menschen an. Der BVMI sieht die Zahlen positiv. Laut unbescheidener Aussage des BVMI-Geschäftsführers Florian Drücke hat der Lobbyverband selbst durch die "immer wieder angestoßene gesellschaftliche Debatte" zum breiten Konsenz über die Tatsache, dass Musik auch im Digitalzeitalter nicht umsonst zu haben ist, beigetragen. Als Orientierungshilfe für die Konsumenten hat man vor zwei Jahren die Initiative Playfair gestartet. Auf der Webseite sind legale Dienste aufgelistet, die in Deutschland Songs online verfügbar machen.]]>
Mon, 22 Jun 2015 09:06:13 +0200
Apple Music: Indies fühlen sich benachteiligt http://agent-media.de/Magazin/Apple-Music-Indies-fuehlen-sich-benachteiligt-2545
Sowohl die britische Label-Dachorganisation UK Music als auch der deutsche Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen (VUT) kritisierten diese Pläne. In einer entsprechenden VUT-Mitteilung ist von mangelndem Respekt die Rede. Nicht die Indies sollten für die Kundenakquise bezahlen und das Risiko des Launches auf sich nehmen, heißt es in dem offenen Brief.

Apple hat den beanstandeten Vertragspassus inzwischen bestätigt. Manager Robert Kondrk verwies auf eine etwas höhere Umsatzbeteiligung der Content-Lieferanten als bei Spotify & Co. Anstelle der zum Standard gewordenen 70 Prozent werden in den USA 71,5 Prozent, in anderen Märkten sogar bis zu 73 Prozent der Einnahmen an die Musikindustrie weitergeleitet. Dies soll die fehlende Vergütung im Gratiszeitraum ausgleichen.]]>
Fri, 19 Jun 2015 10:09:27 +0200
Raab hängt Fernsehschuhe an den Nagel http://agent-media.de/Magazin/Raab-haengt-Fernsehschuhe-an-den-Nagel-2544
So ganz ohne Ankündigung kommt das TV-Aus im Grunde auch nicht. Denn in einem Spiegel TV-Interview von 1998 sagte Raab bereits, er könne sich nicht vorstellen beim Fernsehen alt zu werden und beispielsweise mit 50 Jahren noch für einen Sender zu arbeiten.

Von 1993 an hat der freche Kölner und gelernte Metzgergeselle die deutsche Fernsehlandschaft zunächst mit Vivavision beim Musiksender Viva bereichert. Seit 1998 war er mit TV Total bei ProSieben zu sehen, wo er zahlreiche weitere Formate wie das "TV Total Turmspringen", die "Wok WM", den "Bundesvision Song Contest", die "Stock Car Crash Challenge" oder "Schlag den Raab" etablieren konnte. In all der Zeit war der heute 48jährige auch als erfolgreicher Musikproduzent aktiv. Eine Tätigkeit, der Raab jetzt noch intensiver nachgehen dürfte.]]>
Thu, 18 Jun 2015 17:39:17 +0200
US-Streamer Rdio kommt nach Europa http://agent-media.de/Magazin/US-Streamer-Rdio-kommt-nach-Europa-2543 Music Week, das zu diesem Thema Rdio-Geschäftsführer Anthony Bay gesprochen hat. Die in den USA etablierten Vertragsarten sollen dabei auch für unseren Kontinent übernommen werden.

Darunter wird auch das Modell "Rdio Select" sein. Es garantiert zum Preis von voraussichtlich 3,99 EUR monatlich bereits 25 Downloads pro Tag, die man auch offline anhören kann. Die Channels des Webradios kann man zudem werbefrei genießen und die abgespielten Titel beliebig überspringen. Interessant für all diejenigen, denen die üblichen 9,99 EUR im Monat zu teuer sind, und die nicht stundenlang selbst gewählte Musik hören möchten. "Rdio Unlimited" wird in Leistung und Preis wohl dem von Spotify gewohnten Premium-Vertrag entsprechen. Es lässt sich für 14,99 EUR auf zwei und für 29,99 EUR auf sechs Accounts ausweiten, so dass eine Familie oder ein Freundeskreis gleichzeitig über ein Abo streamen kann.

Den Weg von Spotify, den kompletten Katalog werbefinanziert anzubieten, hält Bay für falsch. Das Gebotene ist nach Ansicht des Rdio-CEOs zu gut um kostenlos zu sein, und so fehlt den Leuten der Anreiz dafür Geld auszugeben. Die größte Herausforderung für seine Branche sieht Bay aber in YouTube. Es sei schwer für die Streaming-Industrie, Leute zum Bezahlen zu bewegen, wenn es die Musik schon umsonst bei YouTube gebe, merkte Bay an.]]>
Wed, 17 Jun 2015 09:26:53 +0200
Fifa-Film gerät zur peinlichen Farce http://agent-media.de/Magazin/Fifa-Film-geraet-zur-peinlichen-Farce-2542
Bereits letztes Jahr war das Werk in Cannes uraufgeführt worden. Und schon damals waren die Filmrezensenten brüskiert über den viel zu schmeichelhaften Blick auf das Innenleben des globalen Fussball-Dachverbandes. Schlecht besetzt ist der Film nicht. In der Heldenrolle des Sepp Blatter tritt Tim Roth auf. Sam Neill als João Havelange und Gerard Depardieu als Jules Rimet mimen zwei seiner Vorgänger.

In Deutschland hat es die dreiste Blatter-Propaganda-Produktion nicht in die Kinos geschafft. Auch in den Staaten zeigten nur zehn Filmtheater "United Passions". Die Kosten von rund 27 Millionen Dollar wurden fast komplett von der Fifa übernommen. Der zurückgetretene Fifa-Präsident persönlich hatte britischen Medienberichten zufolge 16 Millionen Pfund (umgerechnet etwa 25 Mio. Dollar) beigesteuert.]]>
Mon, 15 Jun 2015 10:21:13 +0200