Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Universal Music erhöht Umsatz und Gewinn http://agent-media.de/Magazin/Universal-Music-erhoeht-Umsatz-und-Gewinn-2589 Quartalsbericht des Mutterkonzerns Vivendi hervorgeht, konnte das Major Label seinen Umsatz um satte 15,2 Prozent auf 2,311 Milliarden EUR steigern. Allerdings profitiert das Unternehmen um Lucian Grainge auch vom starken Dollar. Rechnet man Währungsschwankungen heraus, verbleibt aber immer noch ein Plus von 3,6%. Auch der EBITA (Überschuss vor Zinsen, Steuern & Abschreibungen) legte deutlich um fast 12 Prozent auf 171 Millionen EUR zu, währungsbereinigt um 7,4%.

Im digitalen Vertrieb wurden 926 Mio. EUR und somit bei konstanter Währungsgrundlage 7,3% mehr als in den ersten sechs Monaten 2014 erzielt. Aus dem Verkauf von CDs, Schallplatten und anderen physischen Tonträgern kamen dagegen "nur" noch 573 Mio. EUR zusammen, bei kontanter Währungsbasis ein Minus von 7,4%. Mit Musiklizenzen verdiente die UMG 348 Mio. EUR (+16,4%). Weitere Einkünfte kommen aus dem Merchandising und dem Verlagsgeschäft.

Besonders gut lief es es im Streaming-Segment. Die durch Spotify, Deezer & Co erzielten Einnahmen legten um 34% zu und konnten den Rückgang im Verkauf von Downloads und physischen Produkten mehr als ausgleichen.]]>
Fri, 04 Sep 2015 10:15:44 +0200
UK: Physische Medien wieder gefragt http://agent-media.de/Magazin/UK-Physische-Medien-wieder-gefragt-2588
Zum Vergleich: Im Vorjahr waren die Einnahmen zum zweiten Jahresviertel gegenüber 2013 noch um sieben Prozent nach unten gepurzelt. Die wichtigen Händler Amazon, Tesco, GAME und Argos konnten ihren Absatz allesamt sogar verbessern. Der Umsatz dieser Unternehmen mit echten Audio-, Games- und Video-Datenträgern wuchs um insgesamt 8,5 Millionen Pfund.

Die Videospielebranche war ausschlaggebend für den milder werdenden Verfall des physischen Marktes. Neue Konsolengenerationen und starke Titel sorgten hier sogar für ein Plus in den Verkaufszahlen. Bei Videos auf Blu-ray und DVDs fielen die Einkünfte im Erfassungszeitraum um 3,6 Prozent. Zum vorigen Quartal war noch ein weitaus erheblicheres Minus von 9,5 Prozent gemessen worden. CDs profitierten dagegen nicht von dem allgemein besser werdenden Verkaufsklima für Packaged Media auf dem britischen Markt.]]>
Thu, 03 Sep 2015 14:19:43 +0200
Deutsche streamen gerne, trotz Problemen http://agent-media.de/Magazin/Deutsche-streamen-gerne-trotz-Problemen-2587
Offenbar ist zumindest ein Teil der Nutzer nicht immer sicher, ob sie sich im rechtssicheren Raum bewegt. Jedenfalls berichten 26% der Befragten von Problemen. Dazu zählen neben technischen Schwierigkeiten auch Ärgernisse bei Vertragsbedingungen, Zahlungsweisen sowie bei der rechtlichen Transparenz.

Bei einer Prüfung vor einem Jahr hatte die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bereits bei vielen Streamern widerrechtliche Webauftritte und erhebliche Mängel in den Geschäftsbedingungen festgestellt. Abschließende Ergebnisse des "Marktwächters Digitale Welt" sollen zum Ende des Jahre vorliegen. Dann will man über die Verbraucherfreundlichkeit der Online-Dienstleister noch mehr aussagen können.]]>
Thu, 03 Sep 2015 13:39:25 +0200
Deutschen ist Streaming nicht viel wert http://agent-media.de/Magazin/Deutschen-ist-Streaming-nicht-viel-wert-2586
Bei den weniger alten Verbrauchern ist die Bereitschaft mit 60 Prozent deutlich höher. Die üblichen Preisregionen zwischen 8 und 11 Euro im Monat findet aber auch hier nur jeder zehnte akzeptabel. Bis zu drei Euro würden 30 Prozent der Befragten in der jüngeren Zielgruppe ausgeben, immerhin noch 22 Prozent können sich Abokosten von 4 bis 7 Euro vorstellen. Eine Preisregion, in welcher bislang nur Rdio ein Angebot für Deutschland plant.

Trotz des eher verhaltenen Zuspruchs zu Bezahlmodellen prophezeit PwC ein goldenes Streaming-Zeitalter. In diesem Jahr sollen sich die Umsätze auf 205 Millionen Euro (2014: 108 Millionen)  annähernd verdoppeln. Bis 2019 werden die Einnahmen im Streamingsektor nach Ansicht der Marktforscher nochmal um mehr als 100 Prozent auf 426 Millionen Euro ansteigen.]]>
Wed, 02 Sep 2015 10:17:52 +0200
Lizenzprobleme: PRS for Music verklagt SoundCloud http://agent-media.de/Magazin/Lizenzprobleme-PRS-for-Music-verklagt-SoundCloud-2585 Brief, den die Verwerter an ihre Mitglieder verschickt hat, ist man bei SoundCloud überzeugt, eine entsprechende Einigung sei gar nicht nötig. Fünf Jahre ziehe sich die Hängepartie schon hin, heißt es weiter in dem Memo der Performing Rights Society.

Die PRS hatte zuletzt eine Liste von 4.500 Titel erstellt, deren Rechte sie vertritt und die derzeit auf SoundCloud abrufbar sind. Man habe das in Berlin gegründete und nun in London beheimatete Unternehmen aufgefordert, dieses Material entweder zu lizensieren oder mit der Urheberrechtsverletzung aufzuhören. Als Reaktion wurden gerade einmal 250 Songs entfernt.

SoundCloud ist als Werbeplattform für Musiker und die Musikbranche gedacht. Ein Portal in dem jeder seine Musik hochladen und so Millionen Nutzer erreichen kann. Dass dieses Angebot auch zum Upload fremder, per Copyright geschützter Inhalte genutzt wird, liegt auf der Hand. Immerhin ist es SoundCloud bereits gelungen, mit dem Indiverband Merlin, der Warner Music Group und dem US-amerikanischen GEMA-Pendant NMPA Lizenzvereinbarungen zu erzielen. Ein weiterer Deal mit der Universal Music Group ist noch in der Schwebe.]]>
Fri, 28 Aug 2015 09:13:23 +0200
Google bietet betreutes Streamen http://agent-media.de/Magazin/Google-bietet-betreutes-Streamen-2584
Die Listen sind nach Situationen sortiert. Wählt man einen der Bereiche wie "Autofahren" oder "Spaß beim Arbeiten", kann man zunächst seinen Lieblings-Musikstil auswählen. Daraufhin werden mehrere Playlisten angezeigt. Die Titel innerhalb der Liste sind auch entfernbar. Ebenso lassen sich individuell Lieder hinzufügen.

Die kuratierten Musikbibliotheken hat Google in den USA bereits im Oktober letzten Jahres gelauncht. Dort kann man sie seit Mitte Juni sogar kostenlos und werbefinanziert nutzen. Der Preis des Google Play Music Abos liegt hierzulande wie bei der Konkurrenz bei 10 EUR pro Monat. Es gibt mobile Apps für iOS und Android.]]>
Thu, 27 Aug 2015 11:19:13 +0200
Studie zur Koexistenz von TV & Social Media http://agent-media.de/Magazin/Studie-zur-Koexistenz-von-TV-Social-Media-2583 Bitkom hat nun die Ergebnisse einer Studie seines Marktanalyse-Armes Bitkom Research vorgestellt, das sich mit den Gepflogenheiten bei der Parallelnutzung von Web und TV beschäftigt.

Mehr als jeder vierte Internetnutzer (27%) ab 14 Jahren, der bei einem sozialen Netz wie Facebook oder Twitter angemeldet ist, verfolgt die Nachrichten zur gerade laufenden Sendung im Internet. Dazu wird das entsprechende Hashtag auf Twitter verfolgt, die Kommentare auf der Facebook-Präsenz gelesen oder man loggt sich in eine spezialisierte Community wie Couchfunk ein. Selbst zum Thema schreiben tun aber weniger. Zwei Drittel der Menschen, welche das Web ergänzend zum TV nutzen, konsumiert lediglich die Postings der anderen. Nur das verbleibende Drittel tut tippenderweise selbst seine Meinung kund.

Der mittlerweile hohe Verbreitungsgrad mobiler Gadgets trägt nach Ansicht des Bitkom stark zum Second Screen-Trend bei. Nach aktuellen Erhebungen haben 65 Prozent der Bundesbürger ein Smartphone, 40 Prozent nennen einen Tabletrechner ihr eigen.]]>
Wed, 26 Aug 2015 08:45:17 +0200
Neue Spotify-Datenschutzrichtlinien sorgen für Unmut http://agent-media.de/Magazin/Neue-Spotify-Datenschutzrichtlinien-sorgen-fuer-Unmut-2582
Dem Sturm der Entrüstung folgte eine fast umgehende Entschuldigung des Girmengründers Daniel Ek. Gänzlich zurücknehmen wird man die Anpassungen wohl nicht. Ek gab aber Versäumnisse bei der Kundenkommunikation zu und versicherte, dass die App entsprechende Befugnisse zunächst vom User bestätigen lässt, bevor sie aktiv werden. Zur Zeit überarbeitet man die AGB abermals, um Missverständnisse auszuräumen.

Grund für die Erweiterung sind geplante Komfortfunktionen und Features auf Spotify. So will man etwa die Möglichkeit schaffen, Freunde zu Spotify einzuladen. Den Nutzerstandort braucht man, um regionale Hits vorschlagen zu können. Die Geschwindigkeitsmessung dient der Funktion "Spotify Running". Die Musik passt sich in diesem Betriebsmodus dem Tempo beim Joggen an.

Ein wichtiger Schritt um verlorenes Vertrauen wiederherzustellen wäre ein Bekenntnis, die erfassten Daten nicht dauerhaft zu speichern und sie nicht für Werbezwecke zu analysieren. Es ist aber kaum anzunehmen, dass die kommende Version der Geschäftsbedingungen einen solchen Passus aufweisen werden. Zumindest Kunden im kostenlosen, werbefinanzierten Abo werden wohl damit leben müssen, dass ihr Verhalten für zielgerichtete Reklame archiviert und auch weitergegeben wird.]]>
Mon, 24 Aug 2015 14:52:30 +0200
Umfrage zu Apple Music http://agent-media.de/Magazin/Umfrage-zu-Apple-Music-2581 MusicWatch durchgeführten Umfrage unter 5.000 US-Amerikanern ab 13 Jahren kennen 77 Prozent aller Nutzer des mobilen Betriebssystems iOS den neuen Streaming-Services Apple Music. Immerhin 11 Prozent gaben an, den Dienst zur Zeit zu nutzen. Unter denen, die sich bei Apple Music angemeldet haben, sagt knapp die Hälfte (48%), sie würde das Streamingangebot derzeit nicht aktiv konsumieren. Dieser Zahl widersprach das IT-Unternehmen fast umgehend. Gegenüber The Verge gaben die Kalifornier eine Rate von 79 Prozent an. Hierbei ist zu bedenken, dass man den Begriff "derzeitige Nutzung" sehr unterschiedlich definieren kann.

Die potentielle Absprungrate scheint damit zunächst recht hoch. Doch obwohl so viele Menschen dem Angebot im Moment keine Aufmerksamkeit widmen, geben 64 Prozent der Apple Music-Signer an, bald auch dafür zahlen zu wollen.

Auch sollte die Konkurrenz gewarnt sein. Denn 28 Prozent der Webuser, die bei Spotify ein kostenpflichtiges Premium-Abo haben, sind bereits bei Apple Music angemeldet. Kaum vorstellbar, dass diese Kunden zukünftig in zwei Musikabos mit beinahe identischem Repertoire Geld investieren. Unter denen, die im reklamefinanzierten Gratis-Vertrag des schwedischen Streamers unterwegs sind, haben sich immerhin noch 11 Prozent bei Apple Music registriert.]]>
Fri, 21 Aug 2015 08:33:52 +0200
Kinder leben im Medienmix http://agent-media.de/Magazin/Kinder-leben-im-Medienmix-2580 KidsVA) hat die Nutzung klassischer und digitaler Medien bei Kindern zwischen vier und 13 Jahren untersucht. Dabei zeigt sich, dass immer noch annähernd 90 Prozent mindestens einmal pro Woche ein Buch oder ein Magazin liest.

In der Gruppe ab sechs Jahren greifen jede Woche 73 Prozent zu einer Zeitschrift. Ganz vorne liegen dabei die alt hergebrachten Entenhausen-Geschichten. Das jeden Freiag erscheinende Micky Maus Magazin und das Lustige Taschenbuch stehen ganz oben in der Gunst der kleinen Leser. Es folgen "Just Kick-it", "Wendy" und "GEOlino". Bücherlesen steht bei 78 Prozent der Schulkinder in wenigstens wöchentlichem Rhythmus auf dem Programm. Elektronische Lektüre kommt auch bei den Jüngsten nur mäßig an. Gerade mal jeder achte (13%) der 6-13jährigen greift allwöchentlich zum digitalen Schmöker. 92 Prozent der 4-5jährigen werden von ihren Eltern an Zeitschriften und Bücher zumindest im Wochentakt herangeführt. Bei den Vorschulkindern sind die Magazine "Benjamin Blümchen", "Prinzessin Lillifee" und "Bob der Baumeister" am beliebtesten.

Der Anteil der Kinder im Netz liegt wie im Vorjahr bei 75 Prozent. Bis einschließlich neun Jahre liegt der Prozentsatz bei lediglich 54 Prozent, ältere Kinder dürfen in fast allen Familien im Internet surfen und verfügen in dann auch oft schon über ein eigenes mobiles Gadget. Ein Handy oder Smartphone besitzen 80 Prozent der 10-13jährigen. Zwischen sechs und neun Jahren hat hingegen nicht einmal jedes dritte Kind (31%) ein Mobiltelefon.]]>
Thu, 20 Aug 2015 10:26:05 +0200