Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Datennutzung Nordamerika: Amazon Video mit Zugewinnen http://agent-media.de/Magazin/Datennutzung-Nordamerika-Amazon-Video-mit-Zugewinnen-2758 Sandvine hat die durch Filme und andere Mediendaten verursachten Datenströme analysiert. Demnach hat Amazon gegenüber seinen Mitstreitern im Kampt um Videostream-Kunden offenbar Boden gut gemacht.

In Nordamerika entfielen demnach 35,2 Prozent aller Datentdownloads auf Netflix-Inhalte, mobile Datenverbindungen nicht eingerechnet. Vor einem halben Jahr waren es noch 37,1 Prozent. Dies ist nach Ansicht der Experten aber nicht unbedingt auf eine geringere Nutzung zurückzuführen, da Netflix seine Videos auch besser komprimiert hat.

Hinter YouTube mit 17,5 Prozent reiht sich bereits Amazon Video (4,3%) ein und lässt damit Apples iTunes (2,9%) hinter sich. Darauf folgt das von NBC Universal, Fox Entertainment und Disney-ABC gehaltene, kostenfreie Videoportal Hulu, das 2,7% der Downstreams in den USA und Kanada auf sich vereinen konnte.]]>
Fri, 24 Jun 2016 15:26:40 +0200
Fachmagazin "Musikmarkt" hört auf http://agent-media.de/Magazin/Fachmagazin-Musikmarkt-hoert-auf-2757
Das traditionsreiche Magazin wurde erstmals 1959 vom Starnberger Keller Verlag herausgebracht. Es hat die Single- und Albencharts im deutschsprachigen Raum mit aus der Taufe gehoben und sie journalistisch aufbereitet. Bis heute gilt musikmarkt als Institution für die Berichterstattung über Musiker und das Musik-Business.

Als Grund für die Einstellung des Titels wurden wirtschaftliche Gründe angeführt. Zuletzt war 2012 die Erscheinungsperiode von wöchentlich auf monatlich umgestellt worden, die verbreitete Auflage lag nach IVW-Ausweisung nur noch bei 4.400 Exemplaren. Zu den besten Zeiten vor knapp 20 Jahren waren es fast 10.000 gewesen.]]>
Fri, 24 Jun 2016 14:19:39 +0200
Spotify meldet 100 Millionen Nutzer http://agent-media.de/Magazin/Spotify-meldet-100-Millionen-Nutzer-2756 meedia.de sollen derzeit 100 Millionen Menschen den Songs des Streamers lausche, Mitte 2015 lag man noch bei lediglich 75 Millionen. Die meisten Hörer sind in der kostenlosen, werbefinanzierten Variante unterwegs. 30 Millionen User haben ein Bezahl-Abo. Damit liegt das schwedische Unternehmen weiter deutlich vor Apple Music, das zur Zeit rund 15 Millionen Kunden kostenpflichtig mit gestreamten Klängen versorgt.

Um das bislang zwar beliebte, aber für den Musikanbieter teure Geschäftsmodell in möglichst naher Zukunft in die Gewinnzone zu bringen, will man nun das Werbegeschäft ausbauen. Daher verstärkt Spotify diesen Bereich auch personell.

Die Chancen, finanzkräftige Werbekunden zu gewinnen, stehen nicht schlecht. Laut aktueller TNS-Studie erreicht Spotify Free hierzulande 12,2 Prozent aller Webuser zwischen 15 und 64 Jahren. Bei den 15-34jährigen hört schon fast jeder vierte (24 Prozent) Spotify. Viele nutzen dabei Kopfhörer, nehmen also Musik und Werbung viel intensiver wahr als beim klassischen Radiokonsum.]]>
Tue, 21 Jun 2016 09:12:41 +0200
Twitter investiert in SoundCloud http://agent-media.de/Magazin/Twitter-investiert-in-SoundCloud-2755 Recode. Die Investitionssumme hat kolportierte 70 Millionen Dollar betragen,. insgesamt soll das Berliner Unternehmen von mehreren Parteien 100 Millionen US-Dollar locker gemacht haben. Dabei wurde SoundCloud wie bei der 60 Millionen Dollar-Finanzspritze im Jahr 2014 auf einen Wert von 700 Millionen Dollar geschätzt.

Damals hatte Twitter auch Interesse am Kauf des Musikportals gezeigt, aber letztlich nicht zugeschlagen. 2013 gab es für kurze Zeit eine Musik-App von Twitter, die aber wieder vom Markt genommen wurde. Seitdem sucht man offenbar nach Möglichkeiten, mit Streaming Geld zu verdienen oder zumindest Nutzer des Messaging Services stärker zu binden.

SoundCloud bietet Künstlern ein Forum, um eigene Tracks online einzustellen und mit der Welt zu teilen. 175 Millionen User sollen den Dienst laut Firmenangaben nutzen. Lukrativ ist diese beliebte Geschäftsidee im Moment noch nicht. Ein geplanter Börsengang wurde bislang immer wieder verschoben, daher sind bislang auch keine Geschäftszahlen publik gemacht worden. Immerhin: Unter anderem in den USAgibt es seit drei Monaten ein Abo-Modell für 10 Dollar pro Monat. Dafür können Kunden die Songs der Community werbefrei hören und herunterladen sowie auf Hits der Major Labels zugreifen.]]>
Tue, 21 Jun 2016 08:44:05 +0200
Buchumsatz auf dem Niveau von 2005 http://agent-media.de/Magazin/Buchumsatz-auf-dem-Niveau-von-2005-2754 RP Online berichtet, wurden mit Buchverkäufen in Deutschland 2015 rund 9,2 Milliarden EUR umgesetzt. Das bedeutet ein abermaliges Minus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt lagen die Einnahmen damit auf dem Niveau von 2005.

Der Online-Handel konnte dagegen um 7 Prozent zulegen und 1,6 Milliarden EUR auf sich vereinen. Es wird geschätzt, dass etwa drei Viertel dieses Betrages beim Branchenführer Amazon gelandet sind. Der stationäre Einzelhandel verlor dagegen drei Umsatzprozente. Trotz des zunehmenden Internetgebrauchs fassen E-Books in Deutschland weiterhin nicht richtig Fuß. Ihr Umsatzanteil lag letztes Jahr bei 4,5 Prozent. Zum Vergleich: In den USA wird jeder vierte Dollar im Buchmarkt durch Digitale Schmöker erwirtschaftet.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sieht als Branchenverband aber auch positive Signale für die Verkaufsstellen. Im ersten Jahresdrittel sind die Einnahmen im hiesigen Büchermarkt um immerhin zwei Prozent nach oben gegangen.]]>
Fri, 17 Jun 2016 10:12:09 +0200
Deutschland soll sich bei Rammstein entschuldigen http://agent-media.de/Magazin/Deutschland-soll-sich-bei-Rammstein-entschuldigen-2753 musikmarkt. Dazu könnte die Combo um Leadsänger Till Lindemann einen für die erfolgreichen Musiker vermutlich vernachlässigbaren Betrag von 15.000 EUR erhalten. Zu diesem Schluss kam jüngst die erste Zivilkammer des Langerichts Bonn.

Das letzte Studio-Album der Berliner Rockband war am 5. November 2009 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien beanstandet worden. Das Lied "Ich tu dir weh" und eine Bild im Booklet, die als sittenwidrig und verrohend eingestuft worden waren. Ende Mai 2010 wurde das Werk aufgrund einer Entscheidung des Kölner Verwaltungsgerichts aber wieder vom Index gestrichen. Die Richte betonten dabei die Kunstfreiheit.

Rammstein hatte wegen der Einlagerung und teilweisen Zerstörung von über 100.000 CDs auf 66.000 EUR geklagt. Wie der Rechtsvertreter der Gruppe sagte, ist seinen Auftraggebern die Entschuldigung wichtiger als das Geld. Band und Bundesrepublik haben nun einen Monat Bedenkzeit, um sich über den Schiedsvorschlag aus Bonn zu beraten.]]>
Fri, 17 Jun 2016 09:07:49 +0200
Mehr Abmahnungen für Rundfunkgebühren http://agent-media.de/Magazin/Mehr-Abmahnungen-fuer-Rundfunkgebuehren-2752 heise.de berichtet. Das sind 20 Prozent mehr als 2014.

Die hohe Zahl geht laut Stefan Wolf, Geschäftsführer beim Beitragsservice, auf die Direktanmeldungen zurück. Dabei werden die Haushalte von den Geldeintreibern des öffentlich rechtlichen Sendewesens selbst mit einem Zahlungskonto angemeldet. Unterstützt wird der Beitragsservice durch Einwohnermeldeämter, von denen sie 2013 Adressdaten erhalten hat. 2018 sollen noch einmal aktualisierte Informationen übermittelt werden.

Nach der Umstellung des Beitragsverfahrens hatten die Einnahmen stark zugenommen, so dass die Abgaben ab April letzten Jahres um überschaubare 48 Cent auf 17,50 EUR monatlich gesenkt wurden. Dies ist laut Wolf ein Grund dafür, dass man im letzten Jahr "nur" auf 8,131 Milliarden EUR kam, 193 Millionen weniger als ein Jahr zuvor.]]>
Thu, 16 Jun 2016 08:59:14 +0200
Amazon wird vollwertiger Musikstreamer http://agent-media.de/Magazin/Amazon-wird-vollwertiger-Musikstreamer-2751
Bislang haben Kunden im Prime-Abo des Online-Händlers Zugriff auf eine begrenzte Auswahl von Songs und Alben. Der kommende Dienst soll davon losgelöst für die branchenüblichen 9,99 US-Dollar pro Monat angeboten werden. Die Verhandlungen mit den Majors über die Nutzung ihrer Kataloge sind angeblich im vollen Gange. Das Angebot könnte schon zum Ende des Sommers gelauncht werden.

Experten vermuten, dass der US-Konzern diesen späten Einstieg ins Musikstreaming macht, um die Soundbox Amazon Echo besser vermarkten zu können. Das Gerät nimmt Sprachbefehle entgegen und kann auch mündliche Bestellungen auf der Shopping-Plattform durchführen.]]>
Tue, 14 Jun 2016 08:41:14 +0200
DFL-Rechtevergabe: Amazon streamt Bundesliga http://agent-media.de/Magazin/DFL-Rechtevergabe-Amazon-streamt-Bundesliga-2750
Es gibt weitere Neuerungen gegenüber den bisherigen Verträgen. Eurosport hat Live-Rechte für die Freitagsmatches erworben und wird sie auf seinem Bezahlkanal ausstrahlen. Samstags und Sonntags darf Sky wie gewohnt die Erstligaspiele live übertragen, dazu alle Zweitligapartien. Die Sportschau in ARD und den dritten Kanälen am Samstag und Sonntag können ebenso wie das aktuelle Sportstudio des ZDF in gewohnter Form auf Bewegtbildmaterial vom selben Tage zugreifen.

Die DFL erzielt mit den verhandelten Verträgen für die Saisons 2017/2018 bis 2020/2021 Einnahmen in Höhe von 4,64 Milliarden EUR. Das ist laut Pressemitteilung eine Steigerung von 80 Prozent gegenüber der zu Ende gehenden Periode.]]>
Fri, 10 Jun 2016 09:13:27 +0200
US-Analyse: Internet hat Arbeitswelt drastisch verändert http://agent-media.de/Magazin/US-Analyse-Internet-hat-Arbeitswelt-drastisch-veraendert-2749 BLS) hat eine aktuelle Analyse zu Beschäftigungszahlen verschiedener Branchen seit 1990 vorgelegt. Die Analyse zeigt den Einfluss des Internets auf Arbeitsplätze in den USA auf.

Vor allem Zeitungen haben in den letzten 26 Jahren extrem Stellen abbauen müssen. Waren damals noch zeitweise fast 458.000 Menschen in den Vereinigten Staaten für "Newspapers" aktiv, waren es im März dieses Jahres gerade noch 183.000. Bei Zeitschriften fiel die Zahl der Beschäftigten von rund 150.000 in der Jahresspitze 1990 auf zuletzt weniger als 94.000.

Die Rückgänge im Bereich Print werden von entsprechenden Webjobs nur teilweise kompensiert. Der Bereich Internet Publishing und Broadcasting legte von rund 29.000 auf 239.000 Arbeitsplätze zu. Wohl auch bedingt durch Clip-Portale und Video-On-Demand wuchs aber auch der Bereich Videoproduktion kräftig von 92.000 Stellen Anfang 1990 auf 239.000 Jobs im März 2016.

Der Radio-Sektor ist von der rasanten Entwicklung des Webs im letzten Vierteljahrhundert weniger starkt betroffen. Hier ist ein Jobrückgang von 118.000 auf 86.000 zu verzeichnen. Im Bereich des klassischen Fernsehens gab es sogar einen Stellenzuwachs von 113.000 im Jahr 1990 auf über 130.000 im vergangenen März.]]>
Wed, 08 Jun 2016 10:18:16 +0200