Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Deutscher Musikmarkt 2014 in Zahlen http://agent-media.de/Magazin/Deutscher-Musikmarkt-2014-in-Zahlen-2484 Bundesverband Musikindustrie hat endgültige Zahlen für das hiesige Musik-Business im letzten Jahr vorgestellt. 1,643 Mrd. EUR und damit 2,3 Prozent mehr Geld als im Vorjahr wurde 2014 in Deutschland mit mehr oder minder schönen Klängen verdient.

Der Kaufmarkt physischer Produkte verlor nur 1,5 Prozent und stellt mit Einnahmen von 1,107 Mrd. EUR noch immer die wichtigste Umsatzsäule dar. 985 Mio. EUR kamen durch den Absatz von CDs zusammen (-2,0%). Vinyl konnte um ein Drittel auf 38 Mio. EUR zulegen. Musik-Videos auf VHS, DVD und Blu-ray brachten genau den doppelten Betrag ein (76 Mio, -5,2%).

Der Digitalmarkt steigerte sich um 13,1 Prozent auf 371 Mio. EUR. Sowohl Downloads von Alben (145 Mio. EUR, -1,2%) als auch von Single-Tracks (100 Mio. EUR, -7,4%) liegen allerdings im Minus. Die nach wie vor boomenden Streaming-Abos (108 Mio. EUR, +78,6%) sorgten für das ingesamt positive Ergebnis. Klingeltöne (2 Mio. EUR, -26,6%) sowie Einnahmen aus Werbung, Cloud-Services und anderen Downloadformaten (14 Mio. EUR, +83,1%) ergänzen den Digitalsektor.

Zu einem nicht unerheblichen Teil (157 Mio. EUR, +5,8%) tragen auch die Leistungsschutz-Einkünfte der GVL zum Jahresergebnis bei. Synchronisations-Tantiemen, die beim Gebrauch von Musik in Film, Fernsehen, Werbung oder Videospielen gezahlt werden, summierten sich auf 7 Mio. EUR (+30,4%).]]>
Fri, 06 Mar 2015 09:44:14 +0100
Japan hängt an der CD http://agent-media.de/Magazin/Japan-haengt-an-der-CD-2483 Musikmarkt berichtet, stammten 2014 noch immer 85,3 Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf anfassbarer Musikdatenträger. Dieser Markt teilt sich zu drei Viertel (73,4%) auf CDs und zu einem Viertel (26,6%) auf Musik-DVDs und Blu-rays auf. Die Einnahmen im physischen Segment sind um sechs Prozent geschrumpft.

Der Digitalmarkt mit Streamings, Downloads und Klingeltönen konnte seine Umsätze 2014 nur leicht um fünf Prozent auf 43,7 Mrd. Yen (326 Mio. EUR) steigern. Davon entfielen 7,8 Mrd. Yen auf Streaming. Trotz einer annähernden Verdreifachung im Vergleich zu 2013 für die Streamer bleibt deren Umsatzanteil somit noch vergleichsweise niedrig.

Die positive Entwicklung im Digitalsektor kann den Negativtrend bei den physischen Erzeugnissen bei Weitem nicht ausgleichen. Insgesamt wurde im japanischen Tonträgergeschäft 4,6 Prozent weniger Geld umgesetzt als 2013. Die Einnahmen betrugen letztes Jahr umgerechnet 2,2 Milliarden EUR (297,9 Mrd. Yen).]]>
Wed, 04 Mar 2015 08:42:00 +0100
E-Books bleiben in der Nische http://agent-media.de/Magazin/E-Books-bleiben-in-der-Nische-2482 Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Gerade einmal 4,3 Prozent der Gesamtumsätze, die mit der Veräußerung von Literaturerzeugnissen erwirtschaftet wurden, steuerten E-Books bei (Vorjahr: 3,9 Prozent).

Auch der Anteil der E-Book-Käufer ist relativ gering. Nur 5,7 Prozent der Deutschen ab 10 Jahren legten sich für Geld ein digitales Werk zu. Dies entspricht 3,9 Millionen Menschen (Vorjahr: 3,4 Millionen).

Die Verteilung der Warengruppen auf den E-Book-Umsatzkuchen ist annähernd konstant geblieben. Der Löwenanteil von 84 Prozent (Vorjahr: 83%) wurde mit Belletristik erwirtschaftet. Kinder & Jugendbücher trugen 5 Prozent bei (2013: 7%). In ähnlicher Größenordnung lagen Ratgeber mit ebenfalls 5 Prozent (Vorjahr: 4%) sowie Sachbücher/Lexika mit 6 Prozent (2013: 5%).]]>
Tue, 03 Mar 2015 19:41:37 +0100
Universal steigert Gewinn bei weniger Einnahmen http://agent-media.de/Magazin/Universal-steigert-Gewinn-bei-weniger-Einnahmen-2481 musikmarkt berichtet. 2013 musste das Sublabel Parlophone wegen kartellrechlicher Vorgaben aus der EMI-Übernahme an Warner Music abgetreten werden. Rechnet man die Effekte dieses Deals heraus, läfe der Zugewinn sogar bei 20,2 Prozent. Dem höheren EBITA stehen aber schrumpfende Einnahmen entgegen. Um 6,7 Prozent auf 4,557 Milliarden EUR ging der Umsatz zurück. Um schwankende Wechselkurse bereinigt beträgt der Rückgang immer noch 5,6 Prozent.

Das Geschäft mit Tonträgern brachte 2014 rund 3,69 Mrd. EUR ein, das sind 7,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Bei CDs, Schallplatten und andere phyisische Formate brachen die Einnahmen um 12,2 Prozent auf 1,42 Mrd. ein. Doch auch bei den digitalen Produkten zeigt der Trend nach unten (-2,8% auf 1,64 Mrd. EUR).

Der Sektor Publishing legte im Umsatz um 2,8 Prozet auf 673 Mio. EUR zu. Bei Sync/Leistungsschutzrechte kletterten die Einnahmen um sechs Prozent auf 635 Mio. EUR. Der Bereich Merchandising gab dagegen um 15 Prozent auf 232 Mio. EUR nach.]]>
Tue, 03 Mar 2015 08:08:52 +0100
YouTube nicht profitabel http://agent-media.de/Magazin/YouTube-nicht-profitabel-2480 Wall Street Journal und bezieht sich dabei auf Insiderquellen.

Die Einnahmen der Google-Tochter sind dagegen deutlich gestiegen. Kamen 2013 rund 3 Milliarden US-Dollar zusammen, waren es 2014 bereits 4 Milliarden. Dennoch, so der Artikel des WSJ, sei man gerade erst im Übergang zu einem positiven Ergebnis angelangt. Der Suchmaschinengigant hatte YouTube Ende 2006 übernommen.

Vor diesem Hintergrund erscheint auch der weiter schwelende Konflikt zwischen dem Clipportal und der GEMA in einem neuen Licht. Im Streit um die Höhe der Tantiemen pro Abspielvorgang eines Musik-Videos hatte Google stets beteuert, die Werbeerlöse seien zu klein um den Forderungen der deutschen Musik-Rechteverwertern nachkommen zu können. Offenbar will man YouTube nicht noch defizitärer werden lassen.]]>
Fri, 27 Feb 2015 14:14:57 +0100
Scorpions gehen nicht in Rente http://agent-media.de/Magazin/Scorpions-gehen-nicht-in-Rente-2479 Hamburger Abendblatt die Gründe für den Rücktritt vom Rücktritt.

"Im Jahr 2010, als wir unsere Farewell-Tour begonnen haben, hätten wir nie gedacht, dass wir vier Jahre später noch so frisch sind und so viele Angebote bekommen." stellte der Rocker mit der unverwechselbaren Stimme klar. Nach dem MTV-Unplugged-Auftritt in Athen vor zwei Jahren machte man sich, offenbar inspiriert von der klassischen Atmosphäte des Lycabettus Freilichttheaters, daran, neue Songs zu schreiben.

Herausgekommen ist das Album "Return To Forever", das letzte Woche releast wurde. Ob man mit diesem Titel der gleichnamigen Jazzband huldigt, welche ebenfalls auf eine über vierzig jährige Geschichte blicken kann, verriet Meine nicht. Hörbar gealtert sind die im Ausland extrem beliebten Rocker jedenfalls nicht. Eine stilistische Weiterentwicklung der Hannoveraner, so man sie sich denn überhaupt finden möchte, sucht man indes auch vergeblich.]]>
Fri, 27 Feb 2015 13:43:57 +0100
CTS Eventim in den Schlagzeilen http://agent-media.de/Magazin/CTS-Eventim-in-den-Schlagzeilen-2478
Finanziell läuft es dagegen äußerst gut bei CTS Eventim. Der Umsatz im letzten Jahr konnte laut einer Adhoc-Meldung des Ticketers um fast zehn Prozent auf 690,3 Mio. EUR zulegen, und auch der Gewinn (EBITDA) wurde mit 154,6 Mio. EUR um 15,5 Mio. EUR gesteigert. 319,2 Mio. EUR Einnahmen (+18,4%) kamen aus dem Bereich "Ticketing", das auch beim EBITDA für einen kräftigen Zugewinn von 26,0 Prozent auf 128,4 Mio. EUR sorgte. Auch beim zweiten Standbein "Live Entertainment" gab es einen Einnahmenzuwachs von 3,6 Prozent auf 379,2 Mio. EUR. Nicht zuletzt durch die Fußball-WM aber gab es weniger Großevents als sonst, was zu einem Absacken des EBITDA um 18,0 Prozent auf 26,2 Mio. EUR geführt hat.]]>
Thu, 26 Feb 2015 10:20:45 +0100
Nachbesteuerung für Digitalzeitschriften http://agent-media.de/Magazin/Nachbesteuerung-fuer-Digitalzeitschriften-2477
Nach jüngster Verlautbarung des Finanzministeriums soll der Umsatzsteuersatz bei diesen Abonnements rückwirkend aufgeteilt werden. Wird für das E-Paper-Angebot ein Aufschlag angesetzt, ist dieser mit 19 Prozent zu versteuern, teilte die zuständige Behörde in einem Rundschreiben mit. Grundlage ist eine Entscheidung des Bundesfinanzhofes von Ende 2013, nach welcher die Sieben Prozent Mehrwertsteuer nur auf Druckexemplare anzuwenden ist. Dementsprechend sollen Umsätze auch aus der ersten Jahreshälfte des letzten Jahres nachversteuert werden.

Der Bund Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) beklagt in einer entsprechenden Pressemitteilung die Vorgehensweise des Finanzministeriums. Zum Einen sieht der Lobby-Verband die Ungleichbesteuerung vergleichbarer Leistungen kritisch. Als noch ungerechter wird aber die Bevorzugung des Literaturmarktes gesehen. Den Buchhändlern wurde Kulanz bis zum 01. Januar 2016 gewährt. Werden Bücher und E-Books zusammen verkauft, so begnügt sich der Fiskus bis zu diesem Termin mit dem ermäßigten Satz von 19 Prozent, der eigentlich nur für die Printausgabe gilt. Eine entsprechende Schonfrist wird den Pressemachern aber verweigert, was der BDZV verständlicherweise als unfair anprangert.]]>
Mon, 23 Feb 2015 09:25:23 +0100
4K Blu-ray-Spezifikation in den letzten Zügen http://agent-media.de/Magazin/4K-Blu-ray-Spezifikation-in-den-letzten-Zuegen-2476 Fernsehern mit Ultra-HD-Auflösung schreitet unaufhaltsam voran. Doch bislang stehen nur wenige Inhalte in 4K zur Verfügung, darunter einige Eigenproduktionen von Netflix.

Im Bereich der physischen Discs sucht der Endverbraucher noch vergebens nach passendem Material. Vor einigen Tagen tauchten Gerüchte auf, nach denen die für einheitliche Standards zuständige Blu-ray Disc Association (BDA) sich bereits auf entsprechende Spezifikationen geeinigt habe. Diesen Meldungen widersprach nun der BDA-Vorsitzende Victor Matsuda gegenüber dem Fachportal MESA. Einige Dinge seien noch im Fluss, erklärte Matsuda. Konsumenten können sich aber Hoffnung auf eine zügige Verabschiedung der Konzepte machen, denn Matsuda offenbarte bereits weitere Details.

Die kommende 4K Blu-ray wird demnach auf herkömmlichen Playern nicht abspielbar sein. Künftige Ultra-HD-Abspielgeräte sollen herkömmliche Blu-rays (und DVDs) aber weiter unterstützen. Zur realistischeren Wiedergabe kontrastreicher Szenen soll eine High Dynamic Range-Technik (HDR) von jeder Hardware implementiert werden. Zwei weitere HDR-Spezifikationen können optional verwendet werden.]]>
Fri, 20 Feb 2015 09:52:05 +0100
Fernseher werden größer und schärfer http://agent-media.de/Magazin/Fernseher-werden-groesser-und-schaerfer-2475 GfK).

Der Effekt der Fußball-Weltmeisterschaft war vor allem im Juni deutlich. In diesem Monat wurden 41 Prozent mehr Pantoffelkinos verkauft als ein Jahr zuvor, was einen Umsatzboom von 23 Prozent verursachte.

Im Trend sind vor allem Ultra-HD-TVs. Im letzte Kalenderviertel 2014 beherrschte bereits jede sechste veräußerte Flimmerkiste (17%) die augenschmeichelnde 4K-Auflösung. Ebenso wichtig ist den Verbrauchern ein möglichst großer Bildschirm. Im letzten Jahr boten bereits 17 Prozent der abgesetzten Apparate 50 Zoll oder mehr Bilddiagonale. Zum Umsatz trug das Segment dieser Großfernseher sogar 36 Prozent bei. Am Beliebtesten waren wie im Vorjahr die etwas kleineren Versionen mit 40-49 Zoll. Für diese Dimensionen entschieden sich 2014 zwei von fünf Käufern (41%).]]>
Thu, 19 Feb 2015 10:15:57 +0100