Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Google und Microsoft auf Kurs, Amazon im Minus http://agent-media.de/Magazin/Google-und-Microsoft-auf-Kurs-Amazon-im-Minus-2513
Google konnte seinen Gewinn im ersten Kalenderviertel um vier Prozent auf 3,59 Milliarden US-Dollar steigern. Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 17,3 Milliarden. Die Zuwächse hätten bei einem weniger starken Dollar noch deutlich höher ausfallen können. Kerngeschäft bleibt trotz der vielfältigen Aktivititäten des IT-Riesen das Anzeigengeschäft, welches allein 16,5 Milliarden Dollar Einnahmen generierte, 11 Prozent mehr als im Anfangsquartal 2014.

Amazon musste dagegen einen Verlust von 57 Millionen Dollar hinnehmen. Letztes Jahr war der Online-Händler noch mit 108 Millionen über dem Strich. Positiv entwickelte sich das Geschäft mit Online-Speicher. Amazons etablierte Cloud-Services brachten bei einem Gewinn von 265 Milllionne satte 1,57 Milliarden Dollar Einnahmen, fast 50 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Sogar mehr als verdoppeln konnte Konkurrent Microsoft seine Umsätze im Cloud-Segment. Die Windows-Macher machten einen Gewinn von 4,99 Milliardem Dollar. Das sind zwar 12 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum 2014, ist aber wesentlich besser als von vielen Analysten befürchtet.]]>
Fri, 24 Apr 2015 09:22:26 +0200
Studie über Fernsehen & Internet http://agent-media.de/Magazin/Studie-ueber-Fernsehen-Internet-2512 Nielsen das Verhalten der Deutschen im Umgang mit TV und neuen Medien untersucht. Dabei setzen die Marktforscher die Ergebnisse auch in Relation zum europäischen Durchschnitt.

Wie sich zeigt, ist man hierzulande noch etwas zurückhaltender im Umgang mit den Errungenschaften des Webzeitalters als andernorts. Neben dem Fernseher surfen bei 26 Prozent der Bundesbürger im Netz, der europäische Mittelwert liegt bei 44 Prozent. Über TV-Inhalte unterhalten sich 21 Prozent bei Twitter & Co. (Europa: 27%). Manche Sendungen werden auch geschaut, um in den Social Networks mitreden zu können. Diesen Beweggrund gaben 31 Prozent der Umfrageteilnehmer an (Europa: 36%).

Für viele ist das permanente Posten aber eher lästig. Weit mehr als die Hälfte (59%) unterhalten sich vor dem Pantoffelkino gar nicht im Netz mit ihren Bekannten. Nur für jeden sechsten Deutschen (17%) ist die Social Media-Anbindung einer TV-Show ein Argument, sie auch zu schauen (Europa: 26%).]]>
Thu, 23 Apr 2015 13:08:01 +0200
Wieder Streit um Google im europäischen Wettbewerb http://agent-media.de/Magazin/Wieder-Streit-um-Google-im-europaeischen-Wettbewerb-2511
Das Verhalten Googles entspricht nach Ansicht der Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager nicht der EU-Gesetzgebung. Kein Dienstleister darf seine beherrschende Stellung in einem Marktsegment dazu ausnutzen, Konkurrenzunternehmen zu benachteiligen. In den Ergebnissen der Suchmaschine müssten die Inhalte der Mitbewerber daher gleichberechtigt neben den hauseigenen Vorschlägen stehen.

Bereits seit einem halben Jahrzehnt werden Google solche illegalen Praktiken vorgeworfen. Zuletzt gab es einige Anpassungen bei der Darstellung der Suchtreffer, welche vom damals zuständigen EU-Kommissar Joaquín Almunia akzeptiert wurden. Seine Amtsnachfolgerin sieht die Dinge offenbar weniger entspannt. Google soll nun innerhalb eine Zehn-Wochen-Frist auf die Kritikpunkte reagieren.]]>
Thu, 23 Apr 2015 12:46:04 +0200
Vinyl-Boom in der Analyse http://agent-media.de/Magazin/Vinyl-Boom-in-der-Analyse-2510 IFPI berichtet, gab es 2014 ein Umsatzplus von 33 Prozent mit einem Gesamtabsatz von 1,8 Millionen Einheiten. Noch 2006 wurden geradezu läppische 300.000 Plattenverkäufe gezählt.

Aber welche Alben stehen auf den Einkaufszetteln der Vinyl-Fans? Sind es nur unverbesserliche Nostalgiker, die den Boom tragen? Oder doch eher DJs, welche auf die Haptik und Optik der schwarzen Rillenträger nicht verzichten wollen? Um diese Frage zu beantworten, hat der IFPI anlässlich des letzten Samstag begangenen Record Store Days die Top Ten der meistverkauften Vinylplatten im ersten Quartal 2015 vorgestellt.

Dort zeigen sich zwei Werke von Pink Floyd, nämlich der neue Longplayer "The Endless River" auf Rang Drei und der Klassiker "The Dark Side of the Moon" auf der Acht. Auch auf der Spitzenposition steht mit Led Zeppelins "Physical Graffiti" ein Album aus den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Mark Knopfler reiht sich mit seinem aktuellen Werk "Tracker" (Position 4) in die Riege der Rocklegenden in den Vinyl-Top Ten ein. Die übrigen Plätze werden allerdings von etwas jüngeren Künstlern belegt. Dabei zählen "The Prodigy" (The Day Is My Enemy, Position 6), die Jazzerin Diana Krall (Wallflower, 5) und die deutsche Metalgruppe "Blind Guardian" (Beyond The Red Mirror, 10) zu den etablierteren Acts. Deichkind (Niveau Weshalb Warum, 2) und die österreichischen Senkrechtstarter von "Bilderbuch" (Schick Schock, 9) komplettieren die bunte Verkaufsliste.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass Liebhaber älterer Pop- und Rock-Größen den Schallplatten-Boom sicher zu einem guten Stück mittragen. Neben DJs, die nach Tanzbarem suchen, haben aber auch nicht professionelle Musik-Enthusiasten mit eigenem Geschmack das schwarze Gold offenbar für sich entdeckt. Dank dieser gemischten Fangemeinde kann Vinyl sicher noch ein paar weitere Jahre für positive Schlagzeilen sorgen.]]>
Tue, 21 Apr 2015 09:25:58 +0200
Netflix expandiert kostenreich http://agent-media.de/Magazin/Netflix-expandiert-kostenreich-2509 Netflix hat Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Nicht zuletzt durch die zunehmend globale Ausrichtung des Unternehmens konnten in den ersten drei Monaten dieses Jahres 4,9 Millionen neue Kunden gewonnen werden. Davon entfallen 2,3 Millionen auf das Heimatland des US-Unternehmens und 2,6 Millionen auf internationale Märkte. Insgesamt zählt die Firma mittlerweile rund 60 Millionen Mitglieder.

Der Drang, Video-Abonnements überall auf der Welt zu verkaufen, ist allerdings auch mit enormen finanziellen Aufwänden verbunden. So konnte Netflix seine Streaming-Einnahmen insgesamt zwar deutlich um  31,3% auf 1,4 Milliarden US-Dollar steigern und auch die Gewinnentwicklung liest sich bei einem Plus von 48,8% auf 274 Millionen Dollar sehr gut. Im internationalen Geschäft fuhr man jedoch bei Einnahmen von 415 Millionen Dollar einen Verlust von 65 Millionen Dollar ein.

Der Streamer ist dennoch bestrebt seine Expansionsstrategie fortzusetzen und weiter zu investieren. Der Verlust in Außeramerikanischen Märkten soll sogar auf über 100 Millionen Dollar steigen, so die Vorhersage des Unternehmens für das zweite Kalenderviertel. Dass damit auch der Gesamtgewinn laut Prognose auf 227 Millionen schrumpfen könnte, nimmt man bewusst in Kauf.]]>
Thu, 16 Apr 2015 10:23:29 +0200
Buchbranche: Ostern rettet das erste Quartal http://agent-media.de/Magazin/Buchbranche-Ostern-rettet-das-erste-Quartal-2508
Alle drei in der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels beauftragten GfK-Studie berücksichtigten Editionsformen lagen letzten Monat im Plus. Vor allem Hörbücher & Audiobooks (+16,8% Umsatzveränderung) und wertige Hardover-Ausgaben (+9,8%) wurden den Beschenkten gerne ins Nest gelegt. Taschenbücher brachten 5,8 Prozent mehr Geld als 12 Monate zuvor.

Dass vornehmlich Minderjährige mit frischer Lektüre beglückt wurden, zeigt sich beim Blick auf die Ergebnisse der Warengruppen. Im Bereich "Kinder- & Jugendbücher" schnellten die Erlöse um 26,4% in die Höhe. Jeweils um rund neun Prozent stiegen die Einkünfte in den Gruppen "Belletristik" (+9,0%), Reise (+9,1%) und Sachbuch (+8,9%). Ratgeber (+0,3%) sowie die intellektuellen Sparten "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (+0,1%) und "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (±0,0%) blieben auf Vorjahresniveau. Lediglich mit Literatur aus dem Themenkreis "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (-1,9%) fuhren die Buchverkäufer weniger Geld ein als im März vergangenen Jahres.]]>
Thu, 16 Apr 2015 09:43:48 +0200
Globales Musik-Business stabil auf niedrigem Niveau http://agent-media.de/Magazin/Globales-Musik-Business-stabil-auf-niedrigem-Niveau-2507 Pressemitteilung über die internationalen Umsätze der Branche informiert. In Kürze wird ein umfangreicher Bericht zum Download bereitgestellt werden.

Demnach sind die Einnahmen 2014 weltweit um lediglich 0,4 Prozent gesunken. Die durch digitale und physische Formate sowie Leistungsschutz und Synchronisation erzielten Umsätze sind mit 14,97 Milliarden US-Dollar aber erstmals unter 15 Milliarden gesunken.

Die Erlöse aus digitalem und physischem Vertrieb liegen gleichauf bei je 46 Prozent der Gesamteinnahmen, wobei die elektronisch erzielten Umsätze, vornehmlich aus Downloads und Streaming, um 6,9 Prozent gestiegen sind. Dabei haben die Streaming-Einnahmen bereits in 37 Nationen die Download-Erlöse überholt. Global machten sie, mächtig wachsend, 23 Prozent der Digitalumsätze aus. Die Zahl der Abonnenten von Spotify, Tidal & Co. lag letztes Jahr bei um 46 Prozent gestiegenen 41 Millionen. Die Anzahl der Downloads ging dagegen global um acht Prozent zurück.]]>
Wed, 15 Apr 2015 10:17:49 +0200
Frisches Geld für Spotify http://agent-media.de/Magazin/Frisches-Geld-fuer-Spotify-2506
Laut Bericht des Wall Street Journal greifen nun unter anderem Goldmann Sachs und die Abu Dabi-Gruppe Spotify unter die Arme. Stattliche 400 Millionen US-Dollar bekommt der Streamer für den weiteren Ausbau seines Angebotes.

Nach letzten Informationen hat Spotify rund 15 Millionen zahlende Kunden, weitere 45 Millionen Nutzer akzeptieren die Werbeeinblendungen, zahlen aber nicht aktiv. Mehr als zwei Drittel der Einnahmen werden allerdings an die Copyright-Holder weitergegeben. Zudem drängt namhafte mit Tidal und Apple namhafte Konkurrenz auf den internationalen Markt. Ob Spotify also jemals schwarze Zahlen schreiben wird, ist weiter fraglich.]]>
Mon, 13 Apr 2015 14:29:54 +0200
GEMA steigert Einnahmen http://agent-media.de/Magazin/GEMA-steigert-Einnahmen-2505 GEMA hat ihre Geschäftsjahr 2014 bilanziert. Der deutsche Musikrechte-Verwerter konnte seine global erzielten Erträge recht deutlich um 4,8 Prozent  auf 893,6 Mio. EUR steigern.

Wichtige Einnahmequellen waren die Bereiche Öffentliche Wierdergabe (340,6 Mio. EUR), Fernsehen & Rundfunk (287,3 Mio. EUR) und Online (44,8 Mio. EUR). Die von der ZPÜ erhobenen und unter anderem an die GEMA weitergeleiteten Tantiemen aus privater Vervielfältigung trugen weitere 32,5 Mio. EUR bei.

Der Kostensatz, also der Anteil der Erlöse, welche die GEMA für sich selbst in Anspruch nimmt, konnte um ein halbes Prozent auf 15,4 Prozent reduziert werden. Dies erhöht die Beträge, welche an die Künstler und Rechteinhaber ausgeschüttet werden können.]]>
Fri, 10 Apr 2015 09:42:30 +0200
YouTube-Abo auf dem Weg http://agent-media.de/Magazin/YouTube-Abo-auf-dem-Weg-2504 billboard berichtet, wird YouTube seinen Usern in Kürze die Möglichkeit einrichten, für ein monatliches Entgelt die üblichen Werbeeinblendungen los zu werden. Das geht aus einem Brief hervor, welche die Google-Tochter an die Betreiber erfolgreicher Channels verschickt hat. Die Inhaltslieferanten werden darin aufgefordert, den veränderten Vertragsmodalitäten zuzustimmen um das Abonnement zu ermöglichen.

Die Monetarisierung des Videoportals nimmt damit weiter Form an. Seit fast zwei Jahren können Inhaltsanbieter komplette Kanäle kostenpflichtig machen. Im November des letzten Jahres ist zudem der Dienst "Music Key Pass" gelauncht worden. Noch immer in der Betaphase befindlich, dürfen bislang allerdings nur ausgesuchte Kunden die mit Musik-Clips gepimpte Spotify-Alternative testen. Voraussichtlich zur Jahresmitte wird der Dienst in einigen Nationen für den gemeinen Nutzer geöffnet werden.

Die Erschließung neuer Erlösquellen dürfte auch Bewegung in den bereits seit Jahren schwelenden Konflikt mit der deutschen GEMA bringen. Die deutschen Musik-Rechteverwerter zeigten sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr offen gegenüber Online-Geschäftsmodellen. Sollte es in Zukunft durch Mehreinnahmen bei YouTube einen größeren finanziellen Spielraum für Kompromisse geben, rückt eine Einigung näher. Dann könnten auch die leidigen länderspezifischen Videosperren bald der Vergangenheit angehören.]]>
Fri, 10 Apr 2015 08:41:06 +0200