Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Spotify: Umsatz-Boom und rote Zahlen http://agent-media.de/Magazin/Spotify-Umsatz-Boom-und-rote-Zahlen-2430 Re/code.

Der größte Kostenpunkt für das in Schweden beheimatete Unternehmen waren die 605 Mio. EUR, die an Künstler und Rechteinhaber ausgeschüttet wurden oder durch den Vertrieb anfielen. Die Spotify-Aussage, man beteilige die Kreativindustrie zu 70 Prozent an den Umsätzen, ist also nicht übertrieben. Dagegen nahmen sich die nächstgrößten Posten "Personalkosten" (114 Mio. EUR), "Werbung & PR" (45,6 Mio. EUR)  und "Beraterhonorare" (30,5 Mio. EUR) eher bescheiden aus.

Seine Einnahmen erwirtschaftete das Internetunternehmen zu über 90 Prozent mit seinen Bezahl-Abos. 679 Mio. EUR kamen durch die kostenpflichtigen Endkundenverträge zusammen. Jedes vierte Spotify-Mitglied bezahlt mittlerweile die monatliche Gebühr für grenzenlosen Musikgenuss. Die zweite Einnahmequelle ist Werbung, die bei den Gratis-Konten eingespielt wird. Mit den Reklame-Einblendungen verdiente Spotify 68 Mio EUR.]]>
Thu, 27 Nov 2014 09:20:37 +0100
Positive Zeichen vom Werbemarkt http://agent-media.de/Magazin/Positive-Zeichen-vom-Werbemarkt-2429 Mindshare, die entsprechende Zahlen vom Marktforschungsinstitut Nielsen erworben hat.

Besonders im von der WM geprägten zweiten Kalenderviertel war der Aufschwung mit +6,5% augenfällig. Doch auch in den beiden anderen Quartalen gab es mit +2,7 Prozent einen leichten Positivtrend.

Besonders stark profitierte der TV-Bereich mit einem Plus von 7,9%. Auch bei Radio (+2,0%) und Kino (+14,2%) stiegen die Brutto-Spendings. Dagegen scheint das Vertrauen in den Online-Kanal ein wenig gebrochen. Nur um 0,8% konnten Bannerwerbung und andere Reklameformen im Internet zulegen. Weit besser lief es beim noch jungen Markt mit mobilen Anzeigen. Hier gab es ein Plus von 70,8% verglichen mit 2013.]]>
Wed, 26 Nov 2014 15:48:36 +0100
Musikindustrie investiert viel Geld in Künstler http://agent-media.de/Magazin/Musikindustrie-investiert-viel-Geld-in-Kuenstler-2428 "Investing In Music" vorgelegt hat, belegen dieses Vorurteil aber nicht.

So wurden 15,6 Prozent der Einnahmen weltweit in "Artists and Repertoire" investiert, also in das Aufspüren neuer Talente. Nimmt man den Bereich Marketing und Promotion hinzu, ergibt sich sogar ein Anteil von 27 Prozent, was 4,3 Milliarden US-Dollar entspricht. Selbst die innovationsfreudigsten Wirtschaftszweige investieren weniger Geld in die Zukunft. Pharma- & Bio-Unternehmen geben in der EU beispielsweise 14,4 Prozent ihrer Umsätze für Forschung & Entwicklung aus, Computer-und Software-Unternehmen 9,9 Prozent.

Interessant ist auch ein Überblick über die Kosten für die Maßnahmen, welche einen Act in die Charts hieven. Mit Vorschüssen für die Musiker, Produktion von Musik- und Videoaufnahmen, Unterstützung bei den Auftritten sowie  Promotion und Marketing kommen zwischen 500.000 und 2,5 Mio. US-Dollar zusammen, rechnet die IFPI vor.]]>
Wed, 26 Nov 2014 10:49:04 +0100
Streaming ersetzt TV-Sender zum Teil http://agent-media.de/Magazin/Streaming-ersetzt-TV-Sender-zum-Teil-2427 BITKOM vom Marktforschungsinstitut Aris hat erstellen lassen.

Ein Drittel aller Streaming-Nutzer ersetzen ihren klassischen Fernsehkonsum zumindest teilweise mit den digitalen Angeboten. 44 Prozent geben an, weniger Fernsehinhalte über Satellit und Kabel zu konsumieren, seitdem sie streamen. Ein knappes Fünftel (18%) der Online-Filmfans könnte auch komplett auf herkömmliches TV-Broadcasting verzichten.

73 Prozent aller Webuser nutzen mittlerweile die Möglichkeit, praktisch sofort auf bewegte Bilder aus dem Internet zuzugreifen, ohne vorher einen Download zu starten. Das entspricht mit 40 Millionen Deutschen etwa der halben Einwohnerzahl. Nur 27 Prozent der deutschen Websurfer laden sich Filme noch herunter.]]>
Mon, 24 Nov 2014 14:22:08 +0100
IVD glaubt nicht an "Videotheken-Dämmerung" http://agent-media.de/Magazin/IVD-glaubt-nicht-an-Videotheken-Daemmerung-2426 Pressemitteilung die Meinung, das Ende der Videotheken sei noch lange nicht abzusehen. Trotz massiver Umsatzeinbußen der Verleihgeschäfte werde der digitale Vertrieb den Videotheken in absehbarer Zeit nicht das Wasser abgraben, so der Tenor.

Im ersten Halbjahr erwirtschafteten die stationären DVD- und Blu-ray-Vermietläden 86 Millionen EUR. Das ist laut IVD mehr als das dreifache der Summe, die durch Video On Demand-Abos zusammenkam. Der Verband weist auch darauf hin, dass aktuelle Verleih-Highlights bei Anbietern wie Maxdome, Netflix und Amazon Prime nicht in den "All you can watch"-Paketen enthalten sind. Das Videothekensterben setzte zudem bereits vor zehn Jahren ein, und nicht erst mit dem Aufkommen der Streaming-Services.

Als Hauptschuldigen für den Niedergang der klassischen Videotheken macht der IVD eher illegale Piraterie-Seiten im Netz verantwortlich. Der eingetragene Verein verschweigt in seiner Stellungnahme allerdings, dass aktuelle, als DVD oder Blu-ray zu leihende Blockbuster per Einzelabruf sehr wohl bei den Streamern zu haben sind. Wenngleich der Preis mit üblicherweise etwa 4 EUR für einen Stream in Standardauflösung vergleichsweise hoch ist, kann sich der Endkunde mit einigermaßen aktueller Heimelektronik den Gang zur Videothek heute sparen.]]>
Thu, 20 Nov 2014 10:01:49 +0100
Problemfall E-Book-Mehrwertsteuer http://agent-media.de/Magazin/Problemfall-E-Book-Mehrwertsteuer-2425 BITKOM sieht dies als Innovationsbremse und fordert schon länger sieben statt 19 Prozent auch für E-Books.

Der IT-Branchenverband hat nun auch die Bundesbürger zum Thema befragen lassen. Nicht ganz überraschend sprechen sich 87 Prozent der Befragten für eine Angleichung der Steuern bei Druckausgaben und E-Books auf den verringerten Steuersatz aus. Den Status Quo halten nur acht Prozent für Sinnvoll. Für eine Anhebung auf 19 Prozent auch auf herkömmliche Bücher votierten lediglich fünf Prozent der 2.310 Umfrageteilnehmer.

Nicht ganz eindeutig ist die Haltung der EU zum Steuerrecht im Literaturgeschäft. Ein Urteil des europäischen Gerichtshof aus dem September dieses Jahres gibt den EU-Mitgliedsnationen zwar freie Hand bei der Anwendung des ermäßigten Steuersatzes. Dennoch ermittelt derzeit die EU-Kommission gegen Frankreich und Luxemburg, welche die E-Book-Steuer bereits herabgesetzt haben. Den Staaten wird im Rahmen einer Vertragsverletzungsklage Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen.]]>
Thu, 20 Nov 2014 09:34:26 +0100
Soziale Netze: Tumblr & Pinterest preschen voran http://agent-media.de/Magazin/Soziale-Netze-Tumblr-Pinterest-preschen-voran-2424 GWI) hat die Entwicklung der großen sozialen Netzwerke gemessen. Besonders stark ist demnach die Blog-Community Tumblr gewachsen. Die Zahl aktiver Nutzer konnte un den letzten sechs Monaten bei einem Plus von 120 Prozent mehr als verdoppelt werden. Die Anzahl der Accounts legte um 45 Prozent zu.

Auch Pinterest erfreut sich stark wachsender Beliebtheit. Die aktiven User nahmen hier um 111 Prozent zu und es gab einen Zugewinn von 45% bei den registrierten Benutzer. Bei Instagram wuchs die Zahl aktiver Mitglieder um 64 Prozent. Bei den Platzhirschen der Branche sind dagegen Sättigungseffekte zu erkennen. Bei Facebook etwa konnte die Mitgliederzahl nur noch etwa zwei Prozent zulegen. Allerdings haben auch schon mehr als vier von fünf Websurfern ein Konto beim US-Webportal. Eine Detail-Umfrage in den USA und Großbritannien zeigt, dass 50 Prozent der User des verbreitetsten Netzwerks Facebook weniger nutzen. Als Gründe gaben die meisten an, dass sie einfach nicht mehr so interessiert an der Facebook-Nutzung (45 Prozent) oder generell an sozialen Netzwerken (43 Prozent) seien wie früher.

Die Zahlen entspringen Umfragen in 33 wichtigen Märkten in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien und der Pazifik-Region. Es handelt sich also nicht um Angaben der Webunternehmen selbst. Der Schwarze Kontinent ist nur mit Studien aus Südafrika vertreten.]]>
Wed, 19 Nov 2014 11:15:40 +0100
Blu-ray-Verkaufsumsatz geht zurück http://agent-media.de/Magazin/Blu-ray-Verkaufsumsatz-geht-zurueck-2423 BVV) hat aktuelle Marktdaten für den deutschen Videomarkt veröffentlicht. Die Einnahmen aus Verkauf und Verleih sind zwischen Januar und September um fünf Prozent auf 1,061 Milliarden EUR gesunken. Der Kaufmarkt gab in den ersten drei Quartalen um sechs Prozent auf 865 Mio. EUR nach. Die Einnahmen aus dem Verleih gingen nur leicht um einen Prozentpunkt auf 196 Mio. EUR zurück.

Dabei sanken die Einkünfte aus der Veräußerung von DVDs um 10 Prozent auf 558 Mio. EUR. Der Blu-ray-Umsatz ist ebenfalls leicht um 1 Prozent auf 263 Mio. EUR geschrumpft. Das seit 2007 flächendeckend erhältliche HD-Format kann den Niedergang der optischen Videodatenträger also auch nicht aufhalten. Der digitale Absatz durch den Verkauf (Electronic Sell Through, EST) brachte dagegen 44 Mio. EUR ein, 16 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.

Aus der Vermietung von DVDs kamen 95 Mio. EUR zusammen (-16%), bei der Blu-ray stiegen die Verleih-Einnahmen um zehn Prozent auf 39 Mio. EUR. Der elektronische Einzelabruf mit zeitlich beschränktem Nutzungsrecht (Transactional Video on Demand, TVoD) gewann 25 Prozent hinzu und erwirtschaftete 62 Mio. EUR Umsatz.]]>
Tue, 18 Nov 2014 08:30:09 +0100
US-Videomarkt leicht rückläufig http://agent-media.de/Magazin/US-Videomarkt-leicht-ruecklaeufig-2422 Digital Entertainment Group veröffentlicht.

Drastisch verlor der Bereich "Verkauf physischer Medien". Hier wurden 1,33 Mrd. Dollar umgesetzt, 8,0 Prozent weniger als im dritten Kalenderviertel des Vorjahres. Die elektronischen Verkäufe (Electronic Sell Through, EST) legten um 26,7 Prozent auf 347 Mio. US-Dollar zu. Dennoch bleibt der gesamte Video-Kaufmarkt 2,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Im Videoverleih ist der Trend zum Web noch ausgeprägter. Klassische Videotheken verdienten zwischen Juli und August 170 Mio. Dollar, das bedeutet einen Umsatzeinbruch von 30,4 Prozent. Die Vermietung von DVDs und Blu-ray im Abo gab um 17,7 Prozent auf 205 Mio. Dollar nach. Die Video-Verleihautomaten spielten rund 418 Mio. Dollar ein, ein Minus von 11,5 Prozent.

Abo-basiertes Streaming konnte dagegen 26,1 Prozent mehr Umsatz generieren und brachte der Branche 1,02 Milliarden Dollar ein. Unter den "All you can watch"-Angeboten von Netflix & Co. litt aber der Einzelabruf mit zeitlich begrenzter Nutzungsmöglichkeit, also das klassische Video On Demand. Im VOD-Segment gingen die Einnahmen recht deutlich um 9,5 Prozent auf 423,5 Mio. Dollar zurück.]]>
Thu, 13 Nov 2014 09:38:45 +0100
Buchmarkt rutscht wieder ins Minus http://agent-media.de/Magazin/Buchmarkt-rutscht-wieder-ins-Minus-2421 September entwickelten sich die Buchmarkt-Umsätze im Oktober wieder negativ. Im Vergleich zum Vorjahresmonat schwanden die Einnahmen um 1,6 Prozent. In der Jahreskumulation für die ersten zehn Monate steht ein noch deftigeres Minus von 2,2 Prozent zum entsprechenden Zeitraum 2013 zu Buche. Diese Zahlen gehen aus der monatlich vom Börsenvereins des Deutschen Buchhandels publizierten und der GfK zusammengetragenen Analyse "Branchenmonitor Buch" hervor.

Besser lief es im klassischen Sortimentsbuchhandel. Bei einem verkraftbaren Minus von 0,2 Prozent im Oktober ist für das Gesamtjahr ein Einnahmenrückgang von 1,0 Prozent zu verzeichnen. Neben dem Sortiment erfasst der Branchenmonitor auch die Vertriebswege Internet, Warenhäuser und Bahnhofsbuchhandel. Zusammen erwirtschaften diese vier Kanäle etwa zwei Drittel aller Erlöse aus dem bundesweiten Literaturverkauf.

Unter den drei Editionsformen verlor das Taschenbuch im Oktober im Jahr-zu-Jahr-Vergleich am deutlichsten um 7,6 Umsatz-Prozentpunkte. Auch Hörbücher und Audiobooks (-2,5%) folgten dem Trend. Leicht positiv entwickelten sich dagegeb Hardcover-Editionen (+0,7%).

In den Warengruppen konnte nur das Sachbuch zulegen. In diesem Bereich wurden 15,5 Prozent mehr Einnahmen erzielt als vor einem Jahr. Ein sehr starker Titel aus dieser Sparte war Hape Kerkelings von einigem Medienrummel begleitete Jugendaufarbeitung "Der Junge muss an die frische Luft". Auch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" und  "Darm mit Charme" fanden reißenden Absatz.

Die Belletristik verlor dagegen deutlich um 5,0 Prozent. Auch bei den Kinder- und Jugendbüchern (-3,0 Prozent) und Ratgebern (-1,5%) fehlt es offenbar etwas an zugkräftigen Schmökern. Nur leichte Einbußen gab es bei den Gruppen "Reise" (-0,2%), "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (-0,5%) und "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (-1,3%). Die gemessen an der Gesamtauflage eher bescheidene Warengruppe "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" gab am stärksten um 9,1 Prozent nach.]]>
Wed, 12 Nov 2014 18:33:22 +0100