Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php IVD glaubt nicht an "Videotheken-Dämmerung" http://agent-media.de/Magazin/IVD-glaubt-nicht-an-Videotheken-Daemmerung-2426 Pressemitteilung die Meinung, das Ende der Videotheken sei noch lange nicht abzusehen. Trotz massiver Umsatzeinbußen der Verleihgeschäfte werde der digitale Vertrieb den Videotheken in absehbarer Zeit nicht das Wasser abgraben, so der Tenor.

Im ersten Halbjahr erwirtschafteten die stationären DVD- und Blu-ray-Vermietläden 86 Millionen EUR. Das ist laut IVD mehr als das dreifache der Summe, die durch Video On Demand-Abos zusammenkam. Der Verband weist auch darauf hin, dass aktuelle Verleih-Highlights bei Anbietern wie Maxdome, Netflix und Amazon Prime nicht in den "All you can watch"-Paketen enthalten sind. Das Videothekensterben setzte zudem bereits vor zehn Jahren ein, und nicht erst mit dem Aufkommen der Streaming-Services.

Als Hauptschuldigen für den Niedergang der klassischen Videotheken macht der IVD eher illegale Piraterie-Seiten im Netz verantwortlich. Der eingetragene Verein verschweigt in seiner Stellungnahme allerdings, dass aktuelle, als DVD oder Blu-ray zu leihende Blockbuster per Einzelabruf sehr wohl bei den Streamern zu haben sind. Wenngleich der Preis mit üblicherweise etwa 4 EUR für einen Stream in Standardauflösung vergleichsweise hoch ist, kann sich der Endkunde mit einigermaßen aktueller Heimelektronik den Gang zur Videothek heute sparen.]]>
Thu, 20 Nov 2014 10:01:49 +0100
Problemfall E-Book-Mehrwertsteuer http://agent-media.de/Magazin/Problemfall-E-Book-Mehrwertsteuer-2425 BITKOM sieht dies als Innovationsbremse und fordert schon länger sieben statt 19 Prozent auch für E-Books.

Der IT-Branchenverband hat nun auch die Bundesbürger zum Thema befragen lassen. Nicht ganz überraschend sprechen sich 87 Prozent der Befragten für eine Angleichung der Steuern bei Druckausgaben und E-Books auf den verringerten Steuersatz aus. Den Status Quo halten nur acht Prozent für Sinnvoll. Für eine Anhebung auf 19 Prozent auch auf herkömmliche Bücher votierten lediglich fünf Prozent der 2.310 Umfrageteilnehmer.

Nicht ganz eindeutig ist die Haltung der EU zum Steuerrecht im Literaturgeschäft. Ein Urteil des europäischen Gerichtshof aus dem September dieses Jahres gibt den EU-Mitgliedsnationen zwar freie Hand bei der Anwendung des ermäßigten Steuersatzes. Dennoch ermittelt derzeit die EU-Kommission gegen Frankreich und Luxemburg, welche die E-Book-Steuer bereits herabgesetzt haben. Den Staaten wird im Rahmen einer Vertragsverletzungsklage Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen.]]>
Thu, 20 Nov 2014 09:34:26 +0100
Soziale Netze: Tumblr & Pinterest preschen voran http://agent-media.de/Magazin/Soziale-Netze-Tumblr-Pinterest-preschen-voran-2424 GWI) hat die Entwicklung der großen sozialen Netzwerke gemessen. Besonders stark ist demnach die Blog-Community Tumblr gewachsen. Die Zahl aktiver Nutzer konnte un den letzten sechs Monaten bei einem Plus von 120 Prozent mehr als verdoppelt werden. Die Anzahl der Accounts legte um 45 Prozent zu.

Auch Pinterest erfreut sich stark wachsender Beliebtheit. Die aktiven User nahmen hier um 111 Prozent zu und es gab einen Zugewinn von 45% bei den registrierten Benutzer. Bei Instagram wuchs die Zahl aktiver Mitglieder um 64 Prozent. Bei den Platzhirschen der Branche sind dagegen Sättigungseffekte zu erkennen. Bei Facebook etwa konnte die Mitgliederzahl nur noch etwa zwei Prozent zulegen. Allerdings haben auch schon mehr als vier von fünf Websurfern ein Konto beim US-Webportal. Eine Detail-Umfrage in den USA und Großbritannien zeigt, dass 50 Prozent der User des verbreitetsten Netzwerks Facebook weniger nutzen. Als Gründe gaben die meisten an, dass sie einfach nicht mehr so interessiert an der Facebook-Nutzung (45 Prozent) oder generell an sozialen Netzwerken (43 Prozent) seien wie früher.

Die Zahlen entspringen Umfragen in 33 wichtigen Märkten in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien und der Pazifik-Region. Es handelt sich also nicht um Angaben der Webunternehmen selbst. Der Schwarze Kontinent ist nur mit Studien aus Südafrika vertreten.]]>
Wed, 19 Nov 2014 11:15:40 +0100
Blu-ray-Verkaufsumsatz geht zurück http://agent-media.de/Magazin/Blu-ray-Verkaufsumsatz-geht-zurueck-2423 BVV) hat aktuelle Marktdaten für den deutschen Videomarkt veröffentlicht. Die Einnahmen aus Verkauf und Verleih sind zwischen Januar und September um fünf Prozent auf 1,061 Milliarden EUR gesunken. Der Kaufmarkt gab in den ersten drei Quartalen um sechs Prozent auf 865 Mio. EUR nach. Die Einnahmen aus dem Verleih gingen nur leicht um einen Prozentpunkt auf 196 Mio. EUR zurück.

Dabei sanken die Einkünfte aus der Veräußerung von DVDs um 10 Prozent auf 558 Mio. EUR. Der Blu-ray-Umsatz ist ebenfalls leicht um 1 Prozent auf 263 Mio. EUR geschrumpft. Das seit 2007 flächendeckend erhältliche HD-Format kann den Niedergang der optischen Videodatenträger also auch nicht aufhalten. Der digitale Absatz durch den Verkauf (Electronic Sell Through, EST) brachte dagegen 44 Mio. EUR ein, 16 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum ein Jahr zuvor.

Aus der Vermietung von DVDs kamen 95 Mio. EUR zusammen (-16%), bei der Blu-ray stiegen die Verleih-Einnahmen um zehn Prozent auf 39 Mio. EUR. Der elektronische Einzelabruf mit zeitlich beschränktem Nutzungsrecht (Transactional Video on Demand, TVoD) gewann 25 Prozent hinzu und erwirtschaftete 62 Mio. EUR Umsatz.]]>
Tue, 18 Nov 2014 08:30:09 +0100
US-Videomarkt leicht rückläufig http://agent-media.de/Magazin/US-Videomarkt-leicht-ruecklaeufig-2422 Digital Entertainment Group veröffentlicht.

Drastisch verlor der Bereich "Verkauf physischer Medien". Hier wurden 1,33 Mrd. Dollar umgesetzt, 8,0 Prozent weniger als im dritten Kalenderviertel des Vorjahres. Die elektronischen Verkäufe (Electronic Sell Through, EST) legten um 26,7 Prozent auf 347 Mio. US-Dollar zu. Dennoch bleibt der gesamte Video-Kaufmarkt 2,5 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Im Videoverleih ist der Trend zum Web noch ausgeprägter. Klassische Videotheken verdienten zwischen Juli und August 170 Mio. Dollar, das bedeutet einen Umsatzeinbruch von 30,4 Prozent. Die Vermietung von DVDs und Blu-ray im Abo gab um 17,7 Prozent auf 205 Mio. Dollar nach. Die Video-Verleihautomaten spielten rund 418 Mio. Dollar ein, ein Minus von 11,5 Prozent.

Abo-basiertes Streaming konnte dagegen 26,1 Prozent mehr Umsatz generieren und brachte der Branche 1,02 Milliarden Dollar ein. Unter den "All you can watch"-Angeboten von Netflix & Co. litt aber der Einzelabruf mit zeitlich begrenzter Nutzungsmöglichkeit, also das klassische Video On Demand. Im VOD-Segment gingen die Einnahmen recht deutlich um 9,5 Prozent auf 423,5 Mio. Dollar zurück.]]>
Thu, 13 Nov 2014 09:38:45 +0100
Buchmarkt rutscht wieder ins Minus http://agent-media.de/Magazin/Buchmarkt-rutscht-wieder-ins-Minus-2421 September entwickelten sich die Buchmarkt-Umsätze im Oktober wieder negativ. Im Vergleich zum Vorjahresmonat schwanden die Einnahmen um 1,6 Prozent. In der Jahreskumulation für die ersten zehn Monate steht ein noch deftigeres Minus von 2,2 Prozent zum entsprechenden Zeitraum 2013 zu Buche. Diese Zahlen gehen aus der monatlich vom Börsenvereins des Deutschen Buchhandels publizierten und der GfK zusammengetragenen Analyse "Branchenmonitor Buch" hervor.

Besser lief es im klassischen Sortimentsbuchhandel. Bei einem verkraftbaren Minus von 0,2 Prozent im Oktober ist für das Gesamtjahr ein Einnahmenrückgang von 1,0 Prozent zu verzeichnen. Neben dem Sortiment erfasst der Branchenmonitor auch die Vertriebswege Internet, Warenhäuser und Bahnhofsbuchhandel. Zusammen erwirtschaften diese vier Kanäle etwa zwei Drittel aller Erlöse aus dem bundesweiten Literaturverkauf.

Unter den drei Editionsformen verlor das Taschenbuch im Oktober im Jahr-zu-Jahr-Vergleich am deutlichsten um 7,6 Umsatz-Prozentpunkte. Auch Hörbücher und Audiobooks (-2,5%) folgten dem Trend. Leicht positiv entwickelten sich dagegeb Hardcover-Editionen (+0,7%).

In den Warengruppen konnte nur das Sachbuch zulegen. In diesem Bereich wurden 15,5 Prozent mehr Einnahmen erzielt als vor einem Jahr. Ein sehr starker Titel aus dieser Sparte war Hape Kerkelings von einigem Medienrummel begleitete Jugendaufarbeitung "Der Junge muss an die frische Luft". Auch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" und  "Darm mit Charme" fanden reißenden Absatz.

Die Belletristik verlor dagegen deutlich um 5,0 Prozent. Auch bei den Kinder- und Jugendbüchern (-3,0 Prozent) und Ratgebern (-1,5%) fehlt es offenbar etwas an zugkräftigen Schmökern. Nur leichte Einbußen gab es bei den Gruppen "Reise" (-0,2%), "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (-0,5%) und "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik" (-1,3%). Die gemessen an der Gesamtauflage eher bescheidene Warengruppe "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" gab am stärksten um 9,1 Prozent nach.]]>
Wed, 12 Nov 2014 18:33:22 +0100
YouTube einigt sich mit den Indies http://agent-media.de/Magazin/YouTube-einigt-sich-mit-den-Indies-2420
Dabei kann das von Google kontrollierte Clip-Portal nun auch auf die Titel der rund 20.000 Independent-Labels setzen, die vom Dachverband Merlin vertreten werden, berichtet Musikmarkt. Noch im Sommer war einiges an Porzellan zerschlagen worden. Google drohte mit der Sperrung von Musik-Inhalte der unabhängigen Labels, sollten diese sich nicht den damals vorgesetzten Lizenzbedingungen unterwerfen. Ein Schlag ins Gesicht für die Indies, welche YouTube als Marketing-Instrument sehr wohl zu schätzen wissen.

Nun also die Kehrtwende. Details wurden nicht bekannt, aber vermutlich hat Google die Beteiligung für die Plattenlabels heraufgesetzt. Mit den drei Majors, welche einen Großteil der kommerziell erfolgreichen Künstler unter Vertrag haben, ist bereits im Vorfeld Einigung erzielt worden. Dem künftigen Musikservice steht somit von der Lizenzseite her nichts mehr im Wege.]]>
Wed, 12 Nov 2014 18:06:44 +0100
Weiter Unzufriedenheit mit Streaming-Tantiemen http://agent-media.de/Magazin/Weiter-Unzufriedenheit-mit-Streaming-Tantiemen-2419
Besonders deren werbefinanziertes Angebot steht derzeit in der Kritik. Laut Rolling Stone äußerte sich zuletzt auch Scott Borchetta von der "Big Machine Label Group" negativ über das reklamefinanzierte Gratis-Angebot des aus Schweden stammenden Unternehmens. Bei Big Machine ist unter anderem Taylor Swift unter Vertrag, die ihren aktuellen Chartstürmer "1989" nicht auf Spotify verfügbar gemacht hat. Die Beteiligung der Künstler beziffert Spotify auf 0,6-0,84 US-Cent pro Stream. Zu wenig für Borchetta, der sich regelrecht enteignet fühlt. "Sie (Spotify) nehmen sie (die Musik) und sagen: Wir stellen sie überall zur Verfügung, wo wir wollen und nehmen keine Rücksicht auf dass was ihr wollt", entrüstete sich der Label-Prasident.

Immerhin stellt sich Bono von U2 auf die Seite der Streamer und macht die Labels verantwortlich für den Unmut der Künstler. 70 Prozent der Umsätze gibt Spotify laut eigenem Bekunden an die Rechteinhaber weiter. Offenbar streichen die Labels davon Einiges selbst ein, so dass für die Werkschaffenden wenig übrig bleibt. Der Sänger und Aktivist fordert daher vor allem mehr Tranparenz seitens der Musikindustrie.]]>
Tue, 11 Nov 2014 14:29:12 +0100
Axel Springer misst die Macht Googles http://agent-media.de/Magazin/Axel-Springer-misst-die-Macht-Googles-2418
Google hat von der Mehrzahl der großen Häuser eine Verzichtserklärung eingeholt, die dem US-Konzern die kostenlose Nutzung von Textausschnitten gestattet. Seit dem 23. Oktober werden die Ergebnisse derjenigen News-Webseiten, für welche eine entsprechende Vereinbarung nicht vorliegt, nur noch in Kurzform dargestellt.

Axel Springer hat Google für computerbild.de, sportbild.de, autobild.de und welt.de den Freischein verweigert. Um die Macht der Suchmaschie zu demonstrieren, hat man nun in einer aktuellen Meldung die Traffic-Einbußen dokumentiert. Demnach sind die Besucherzahlen aus der regulären Suche um 40 Prozent gesunken. Aus den "Google News" kamen sogar 80 Prozent weniger Zugriffe als zuvor. Auf ein Geschäftsjahr bezogen ergäben sich laut Berechnungen des Verlags Umsatzverluste im siebenstelligen Bereich.

Axel Springer will Google die Gratis-Lizenz nun zukommen lassen, um wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, zeigt sich aber entrüstet über die Machtausnutzung und den von Google aufgebauten Entscheidungsdruck. Am Ende zeigt der Versuch aber vor allem, dass die Verlage Google mehr brauchen als umgekehrt. Darüber hinaus ist wegen der unscharf formulierten Gesetzestexte nicht klar, ob Google überhaupt Tantiemen zahlen muss. "Kleinste Textausschnitte" beispielsweise sind in den Resultaten ausdrücklich erlaubt, eine Definition dieses Terminus' fehlt aber.]]>
Thu, 06 Nov 2014 08:09:07 +0100
Boerse.bz im Visier der Ermittler http://agent-media.de/Magazin/Boerse.bz-im-Visier-der-Ermittler-2417
Obwohl auf den Servern von boerse.bz keine Piraterie-Inhalte liegen, können die Betreiber juristisch belangt werden, sofern sie durch die Bereitstellung entsprechender Seiten Gewinne erzielen. Dies war offenbar der Fall, speziell für die Vermittlung kostenpflichtiger Abonnements bei den Filehostern dürften die Menschen hinter boerse.bz Geld kassiert haben.

Auf dem Portal sind massenhaft illegale Inhalte aus Tauschbörsen verlinkt. Rund 200.000 Musikdateien, Filme, E-Books und Spiele sollen so für die Nutzer per Mausklick zugänglich gemacht worden sein. Die Benutzerzahl von boerse.bz soll etwa 2,5 Millionen betragen, in den Spitzenzeiten kam die Webseite auf mehr als 200.000 Seitenaufrufe pro Tag.]]>
Wed, 05 Nov 2014 20:21:29 +0100