Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Nachrichten für Profis und Interessierte der Bereiche Musik-, Video-, Print - & CD / DVD Herstellung, Werbung & Design. Bereitgestellt von agent-media.de, Angebots- & Auftragsbörse für die Medienbranche. agent-media de php-controls http://agent-media.de/Images/Logo-2.png Magazin für Musik, Video, Print & CD-Produktion, Werbung & Design http://agent-media.de/Magazin/index.php Terrordrohung: Nordkorea-Satire kommt nicht in die Kinos http://agent-media.de/Magazin/Terrordrohung-Nordkorea-Satire-kommt-nicht-in-die-Kinos-2442
Hacker hatten sich Zugriff in das Netz der Produktionsfirma verschafft und mit Anschlägen auf Lichtspielhäuser gedroht, in denen der Film läuft. Daraufhin hatte Sony Pictures es den Kinoketten zunächst freigestellt, ob sie "The Interview" aufführen oder nicht.

Nun also die Totalabsage der für den ersten Weihnachtstag geplanten Kinopremiere. Es ist mehr als traurig, dass es Hacker, die vonTeile der koreanischen Regierung gesteuert sein dürften, schaffen in dieser Weise den Filmbetrieb zu behindern. Immerhin ist "The Interview" ein künftiger Kultstatus aber wohl nicht mehr zu nehmen.]]>
Thu, 18 Dec 2014 09:59:48 +0100
Sender Joiz scheitert im Free-TV http://agent-media.de/Magazin/Sender-Joiz-scheitert-im-Free-TV-2441
Die joiz GmbH hat daher einen Antrag auf Sanierung in Selbstverwaltung gestellt. Möglichst viele der derzeit 65 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Mit klassischer Fernsehwerbung wurde aber weit weniger verdient als erwartet, erklärte Geschäftsführer Alexander Mazzara in einer entsprechenden Mitteilung die Gründe für den Ausstieg aus dem Free-TV.

Die Restrukturierungen werden nur bei der von joiz Germany betriebenen joiz GmbH durchgeführt. Andere Unternehmen der Firmengruppe, namentlich die joiz AG, die joiz Schweiz AG und die joiz IP AG, sind nicht betroffen.]]>
Thu, 18 Dec 2014 08:36:07 +0100
Ausblick 2015: Umsatzeinbußen bei Unterhaltungselektronik http://agent-media.de/Magazin/Ausblick-2015-Umsatzeinbussen-bei-Unterhaltungselektronik-2440
Für 2015 sehen die Marktforscher des European Information Technology Observatory (EITO) eine leichte Entspannung, doch soll es bei einem Gesamtvolumen von dann 10,2 Mrd. EUR im nächsten Jahr zu einem weiteren Minus kommen.

Flachbild-Fernseher (-1,5% auf 4,7 Mrd. EUR) und Digitalkameras (-11% auf 1,1 Mrd. EUR) tragen zur Negativentwicklung 2015 bei. Besonders einfache, preisgünstige Digicams werden mehr und mehr durch Smartphones ersetzt, welche heute in aller Regel über eine annehmbare Aufnahmeoptik verfügen. Musikanlagen sollen sich aber besser verkaufen (+3% auf 1,5 Mrd. EUR). Vorhandene Anlagen werden zur Zeit gerne durch internetfähige Geräte ersetzt, welche Musik direkt von Spotify & Co. streamen können.]]>
Wed, 17 Dec 2014 12:25:21 +0100
Warner Music: Umsatzsteigerung und Gewinnkrise http://agent-media.de/Magazin/Warner-Music-Umsatzsteigerung-und-Gewinnkrise-2439 Warner Music Group hat Zahlen für ihr mit dem September zu Ende gegangenes Geschäftsjahr 2014 vorgelegt. Die Einnahmen konnten demnach um 5,4 Prozent auf 3,027 Mrd. US-Dollar gesteigert werden. Rechnet man den Einfluss schwankender Wechselkurse heraus, verbleibt immerhin ein Umsatzplus von 5,2% für das Major Label.

Mit Musikaufnahmen wurde ein Löwenanteil von 2,526 Milliarden Dollar verdient, das entspricht einem Zuwachs von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ohne das angegliederte Parlophone hätte Warner allerdings im Minus gelegen. Die Labelgruppe unterhält Künstler wie Coldplay und Pink Floyd und gehörte bis Ende 2011 zum mittlerweile auf die Mitbewerber aufgeteilten, ehemaligen Major EMI. Immmerhin 43,7 Prozent des Umsatzes im Recorded Music-Segment stammen aus dem Digital-Sektor.

Obwohl mehr Geld in die Kassen gekommen ist, fiel der Gewinn des Musikunternehmens deutlich. Das operative Ergebnis stürzte von 75 Mio. auf 19 Mio. Dollar ab. Der Nettoverlust, in dem unter anderem auch Steuern berücksichtigt sind, betrug stattliche 303 Millionen Dollar. Im letzten Jahr lag diese Kenngröße bei erträglicheren 194 Mio. US-Dollar.]]>
Mon, 15 Dec 2014 09:29:09 +0100
SoundCloud im Club der Milliardäre http://agent-media.de/Magazin/SoundCloud-im-Club-der-Milliardaere-2438 Wall Street Journals stehen Investitionen in Höhe von 150 Mio. Dollar in Auswahl. Damit würde das Berliner Unternehmen einen Börsenbewertung von 1,2 Milliarden Dollar erreichen.

Der von innovationsfreudigen Musikhörern und aufstrebenden Künstlern gerne genutzte Dienst erzielt Einnahmen durch Premium-Accounts, die nach erlaubtem Upload-Volumen bezahlt werden. Überdies gibt es seit diesem Jahr Werbeeinblendungen.

So ist SoundCloud bislang kein Abo-Streamer wie zum Beispiel Spotify. Dennoch muss man sich auch mit den Major-Labels auseinandersetzen. Denn deren Inhalte sind in der SoundCloud als komplette Titel oder in Remixes ebenfalls zu finden. Die Webfirma tut sich aber schwer, sich mit den drei großen Plattenfirmen zu einigen. Lediglich Warner Music hat seine Kataloge für SoundCloud freigegeben. Im nächsten Jahr soll es auf Warners Drängen bezahlte Premium-Konten für den Musikkonsum geben. Erst dann sind nennenswerte Tantiemen für die Musikindustrie möglich, mit denen SoundCloud auch Sony Music Entertainment und die Universal Music Group zum Mitmachen überreden dürfte.]]>
Thu, 11 Dec 2014 08:32:37 +0100
Schwarze Null für Werbefirmen http://agent-media.de/Magazin/Schwarze-Null-fuer-Werbefirmen-2437 ZAW für 2014 einen minimalen Zuwachs der Brutto-Werbespendings. 25,08 Mrd. EUR und somit 0,2% mehr als 2013 sollen die Unternehmen hierzulande in Reklame investieren.

Die unter anderem durch Rabatte und Gebühren von Zwischenhändlern entstehende Differenz zum bei der Werbeindustrie ankommenden Umsatz fällt allerdings größer aus als zuletzt. So ergibt sich beim Nettoumsatz von erwarteten 15,05 Mrd EUR ein Minus in Höhe von 0,6%.

Dank Fußball-WM lief die erste Jahreshälfte besser als das zweiten Halbjahr. Aufgrund andauernder wirtschaftlicher Probleme nicht nur im Euro-Raum und diverser politischer Konflikte wie der Ukraine-Krise ist die gesamte Deutsche Wirtschaft ein wenig ins Stocken geraten. Dementsprechend wurde auch weniger Geld in Reklame gesteckt. So zumindest begründet der ZAW den seit Juli etwas mauen Werbemarkt.]]>
Wed, 10 Dec 2014 17:50:14 +0100
Sachbuch einziger Lichtblick im Buchmarkt http://agent-media.de/Magazin/Sachbuch-einziger-Lichtblick-im-Buchmarkt-2436
Alle drei Editionsformen verloren deutlich. Sowohl das Taschenbuch (-8,1%) als auch Hörbücher/Audibooks (-5,0%) und Hardcover (-4,9%) spülten weniger Geld in die Kassen als zwölf Monate zuvor.

In den Warengruppen ist das Sachbuch mit +8,1% Umsatzveränderung der einzige Lichtblick. Zugkräftige Titel zu Ernährung, Gesundheit und Politik gaben hier den Ausschlag. Alle anderen Bereiche, darunter die wichtigen Kategorien Belletristik (-10,5%), Kinder- & Jugendbuch (-4,8%), Ratgeber (-3,9%) und Reise (-3,1%) liegen im Minus. Auch die Sammelsparten "Naturwissenschaft, Medizin, Informatik, Technik" (-11,3%), "Geisteswissenschaft, Kunst, Musik (-6,1%)" sowie "Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft" (-2,1%) folgen dem unerfreulichen Trend.]]>
Wed, 10 Dec 2014 16:53:13 +0100
Der Trend geht zum Online-Geschenk http://agent-media.de/Magazin/Der-Trend-geht-zum-Online-Geschenk-2435
Besonders begehrt sind Video- und PC-Spiele, die von jedem dritten Befragten als Geschenk erworben werden. Gutscheine und Wertkarten für Webshops legen 28 Prozent auf den Gabentisch. Guthaben für Handy-Prepaid-Karten nannten 27 Prozent. Auf den nächsten Plätzen folgen Musik-CDs (19%), DVDs und Blu-rays (17%) sowie Hörbuch-CDs (13%).

Noch vor drei Jahren standen Musik-(26%) und Video-Discs (23%) noch mit am höchsten im Kurs. Games verschenkten 2011 nur 23 Prozent der Umfrageteilnehmer. Guthabenkarten für Online-Plattformen kamen damals auf 10 Prozent. Als einziges physisches Produkt legten Hörbücher zu, welche damals von sieben Prozent verschenkt wurden.]]>
Mon, 08 Dec 2014 20:12:40 +0100
EU: Bildende Kunst umsatzstärkste Kreativbranche http://agent-media.de/Magazin/EU-Bildende-Kunst-umsatzstaerkste-Kreativbranche-2434 Report die elf Bereiche Bücher, Zeitungen & Zeitschriften, Musik, Darstellende Kunst, Fernsehen, Film, Radio, Videospiele, Bildende Kunst, Architektur und Werbung.

2012 konnten diese Sektoren EU-weit 535,9 Mrd. EUR umsetzen. Überraschenderweise ist die Bildende Kunst mit 127,6 Mrd EUR der einnahmenstärkste Bereich. Neben Museen und dem Kunstbetrieb fallen allerdings auch Designer und Fotografen in diese Kategorie. Auf den nächsten Plätzen folgen Werbung (93 Mrd. EUR), Fernsehen (90 Mrd. EUR) sowie Zeitungen & Zeitschriften (70,8 Mrd. EUR). Bei den Zahlen gibt es Überschneidungen, zum Beispiel sind die Bereiche Musik und Darstellende Kunst nicht klar zu trennen, entsprechende Umsätze wurden dann beiden Sektoren zugerechnet.

7,06 Millionen Menschen arbeiteten vor zwei Jahren in der EU in einem der genannten Marktsegmente. Damit landete die KKW hinter Bauwesen (15,348 Mio. Beschäftigte) und Gastronomie (7,274 Mio.) auf Rang drei. Mithin noch vor den Branchen Metall/Stahlindustrie (4,972 Mio.), Nahrungsmittel (4,753 Mio.) und der hierzulande gerne politisch hofierten Automobilindustrie (3,014 Mio.). Die Darstellende Kunst, also Alles rund um Live-Events verschiedenster Art, hat mit 1,234 Mio. Beschäftigten den größten Anteil am Beschäftigungserfolg der KKW. Danach folgen Bildende Kunst (1,231 Mio.), Musik (1,168 Mio.) und Werbung (0,808 Mio.).]]>
Thu, 04 Dec 2014 09:50:43 +0100
USA: Chromecast überholt Apple TV http://agent-media.de/Magazin/USA-Chromecast-ueberholt-Apple-TV-2433 Park Associates.

So liegt Googles Chromecast bei den Verkäufen in den ersten neun Monaten mit einem Anteil von 20 Prozent vor dem Apple TV (17%). Roku verlor ebenfalls deutlich und landet bei 29 Prozent. Die SetTop-Box FireTV von Amazon ist mit 10 Prozent auf Platz drei. Und das trotz der erst im April erfolgten Markteinführung. Während sich Sony mit seinen diversen webfähigen Modellen bei fünf Prozent Marktanteil einigermaßen stabil hält, sind die Erzugnisse von Netgear und D-Link, die im letzten Jahr noch je etwa eine Hand voll Prozentpunkte am Verkaufsmarkt abgreifen konnten, mittlerweile nur noch Nischenprodukte.

In den ersten drei Kalenderviertel haben sich 10 Prozent aller mit Breitband-Internet ausgestatteten US-Haushalte eine SetTop-Box zum streamen von Webvideos zugelegt. Fast die Hälfte aller TV-Inhalte werden nichtlinear konsumiert, entspringen also nicht dem fest vorgegebenen Fernsehprogramm, gab Park Associates-Forschungsleiterin Barbara Kraus an. 2013 lag der Wert noch bei 38%. Das bequeme Videostreaming aus dem Web möchten die meisten US-Amerikaner also nicht mehr missen.]]>
Wed, 03 Dec 2014 17:56:20 +0100